Izabela Czartoryska war die erste polnische Auftraggeberin von Antonio Canova. Umgerechnet 1,15 Millionen Euro erzielte das Auktionshaus Desa Unicum am 29. Oktober in Warschau für dessen elegante marmorne »Tänzerin mit Finger auf dem Kinn« (1806/1815), die sich einst in der berühmten Sammlung der Fürstin befand.
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Als „Kitchen Cimabue“ ist dieser spektakuläre Fund in die Annalen eingegangen: Die kleine Tafel mit der „Verspottung Christi“ hing jahrzehntelang unentdeckt in einer Küche. Nach einer Haushaltsauflösung versteigerte Actéon in Senlis sie am 27. Oktober für 19,5 Millionen Euro – das Fünffache der Schätzung und ein Rekord für Cimabue.
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Die kleine Kachina-Puppe der Hopi aus Arizona gehörte einst zur Sammlung des Schriftstellers und Surrealisten André Breton. Bei Christie’s Auktion afrikanischer, ozeanischer und nordamerikanischer Kunst am 30. Oktober in Paris ließ sie ihre Schätzung von 10 000 Euro weit hinter sich und kam für 48 000 Euro unter den Hammer.
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Eine liebliche Madonna aus dem nahen Umkreis von Raffael lockte viele Interessenten zur Altmeisterauktion am 22. Oktober im Wiener Dorotheum. So überraschte es nicht, dass die Taxe von 300 000 Euro auf rund 1,27 Millionen Euro vervierfacht wurde. Das Gemälde aus einer aristokratischen Sammlung ging an einen Bieter am Telefon.
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Der Wiener Franz Blaschek hatte im 19. Jahrhundert mit Naturillustrationen großen Erfolg. Sein zartes Blatt mit der Darstellung einer Lampionblume, das eine herbstliche Stimmung ausstrahlt, wird am 27. bis 30. November bei Bassenge in Berlin angeboten. Der Kunst- und Buchspezialist aus Berlin taxiert das Werk auf 2400 Euro.
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Eine lateinische Bibel ist diesmal das unangefochtene Highlight am 25. November bei Ketterer in Hamburg. Was macht dieses Buch so wertvoll? Da sind zunächst Drucker und Druckort zu nennen. Die Inkunabel erschien 1462 in zwei Bänden bei Johann Fust und Peter Schöffer in Mainz. Aber auch die Schönheit und die sorgfältige Ausführung der gemalten Initialen und Randleisten der Bibel sind berückend. Sie gilt als das schönste Werk aus den ersten beiden Jahrzehnten des Buchdrucks. Entstanden ist sie in Gutenbergs Druckwerkstatt. Schließlich ist das Exemplar auf Pergament gedruckt und mit Gold und Farben im italienischen Stil prachtvoll illuminiert. Für die extrem seltene und vollständige sogenannte Fust-Schöffer-Bibel liegt die Taxe bei 1 Million Euro.
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