Sommerauktion Ahrenshoop

Rekord für Bronzeguss

Der deutsche Bildhauer und Grafiker Gerhard Marcks hatte eine Vorliebe für Tierdarstellungen. In seiner Bronzeplastik „Sich niedertuende Kuh“ von 1949 findet sich eine interessante Dynamik: Die Kuh wird in einer Momentaufnahme abgebildet und in ihrer Formgestaltung abstrahiert. Der in der Bildgießerei Barth in Berlin entstandene Guss verbesserte sich bei den Ahrenshooper Kunstauktionen am 1. August von 12.000 auf 22.000 Euro.

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Auktion in New York

Rekord für Constantin Brancusi

Rekord für Constantin Brancusi! Die vergoldete Bronze „Danaïde“ (um 1913) kam als Teil der Sammlung des legendären New Yorker Verlegers S. I. Newhouse bei Christie’s im Rockefeller Center zur Auktion und erzielte einen Rekordpreis von 93 Millionen Dollar. In Berlin läuft die große Brancusi-Schau noch bis 9. August in der Neuen Nationalgalerie.

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Auktion in New York

Bietergefecht um Matisse bei Sotheby’s

Die Schönheit liegt in der Einfachheit – und in der groß gemusterten Stofftapete. Henri Matisse malte „La Chaise lorraine“ mit einem Teller Pfirsichen im Jahr 1919. Ein Bietergefecht in der New Yorker Abendauktion bei Sotheby’s trieb den Preis weit über die geschätzten 25 Millionen Dollar – der Hammer fiel schließlich bei 41,5 Millionen Dollar.

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Auktion in Wien

Höchstpreis für Carla Accardi

Carla Accardi, 1924 in Sizilien geboren, 2014 in Rom gestorben, schuf das doppelseitige Gemälde „Fonda notte“ (side a.)/„Pieno giorno“ (side b.) 1986 in Form eines Paravents. Das Wiener Dorotheum versteigerte das Werk für 400.000 Euro – das Zehnfache der Taxe. Ein Höchstpreis für die abstrakte Künstlerin.

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Auktion in Köln

Bietgefecht um eine Hasselblad HK 7 bei Breker

Seit vielen Jahren ist das Kölner Auktionshaus Breker auf historische technische Geräte wie Schreibmaschinen, Telefone und Chronometer spezialisiert. Mit einem feinen Gespür für diese Raritäten und Liebhaberstücke bringt das Haus regelmäßig Sammlerinnen und Sammler aus aller Welt zusammen. Besonders großes Interesse weckte bei der Auktion am 13. September eine außergewöhnliche Hand-Luftbildkamera des schwedischen Herstellers Hasselblad mit Sitz in Göteborg. Es handelte sich um das Modell HK 7 aus dem Jahr 1941. Diese präzise gefertigte Kamera, einst für militärische Zwecke entwickelt, zog die Aufmerksamkeit vieler Bieterinnen und Bieter auf sich – nicht zuletzt wegen ihres verführerisch niedrigen Startpreises von lediglich 900 Euro, der schnell zu einem spannenden Wettbieten führte. Am Ende fiel der Hammer bei beachtlichen 32.000 Euro!

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Auktion in München

Peter Halley bei der PIN-Benefizauktion

Mit der PIN-Benefizauktion am 15. November feiern die Freunde der Pinakothek der Moderne ihr 60-jähriges Jubiläum. Und wieder stehen herausragende zeitgenössische Werke zum Bieten bereit. Die Raster, Zellen und Verbindungslinien von Neo-Geo-Künstler Peter Halley, Jahrgang 1953, sind keine leeren Formen, sondern visualisieren Denkmodelle. In „Dada Ji“ übersetzt er soziale Strukturen, inspiriert von Foucault und Baudrillard, in leuchtende Flächen und thematisiert dabei Zugehörigkeit sowie Isolation. Der Titel der Arbeit referiert auf das hinduistische Wort für den Großvater väterlicherseits. Die farbenfrohe Gesellschaftstheorie des einflussreichen Konzeptmalers wird der preisliche Spitzenreiter der Auktion. Der Freundeskreis erwartet mindestens 140.000 Euro für das 173 mal 162 Zentimeter große Unikat aus dem Jahr 2005.

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