Auktionen

Rekord für Oppenheimer-Porzellan, Sotheby’s

Fast jedes Stück mindestens im fünfstelligen Bereich, viele weit darüber, vier Lose sogar über der Million – wann gab es das je bei europäischem Porzellan? Sammler und Experten fieberten dieser Auktion bei Sotheby’s New York entgegen. Der niederländische Staat hatte die Meissen-Sammlung von Margarethe und Franz Oppenheimer restituiert, die als Juden vor den Nazis aus ihrer Heimat Berlin fliehen mussten. Sie bauten ihre Kollektion nach den höchsten Kriterien auf, entsprechend hoch waren die Erwartungen. Am Ende waren alle 117 Lose verkauft und 15 Millionen Dollar brutto erzielt. Das Rijksmuseum hatte im Vorfeld so viel Geld aufgetrieben, dass es mehr als die Hälfte der Stücke zurückkaufen konnte, wie das bedeutende Wappenservice der venezianischen Morosini-Familie. Mit Aufgeld sprang es von geschätzten 120.000 auf 1,35 Millionen Dollar.

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Kunstmarkt für Fotografie

Sehnsucht nach Seltenheit

Die Zunahme von Online-Auktionen sorgt auf dem Markt für Fotografie für eine Nivellierung des Preisniveaus, doch der Kanon der Klassiker ist seit Jahren relativ stabil

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Oppenheimers Porzellane bei Sotheby‘s

Exzentrische Dekors

Sotheby’s versteigert in New York Oppenheimers hochbedeutende Sammlung Meissener Porzellane. Sammler, Händler und Museumsleute fiebern der Auktion entgegen

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Sotheby’s erste Auktion in Köln

Glanzvoller Auftakt am Rhein

Sotheby’s führt im Palais Oppenheim in Köln wieder Auktionen in Deutschland ein. Zur Premiere kommen nun bedeutende Werke des 20. und 21. Jahrhunderts zum Aufruf

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Flämische Meister bei Schloss Ahlden

Schmeichler, Satyrn, biblische Gestalten

Das niedersächsische Kunstauktionshaus Schloss Ahlden versteigert eine Reihe flämischer Tafelbilder der Familie Brueghel

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Sammlung Bernard De Leye

Lempertz, Sammlung Bernard De Leye, 15. Juli

Vom Mittelalter bis zum Jugendstil reichte die prächtige Sammlung des belgischen Kunsthändlers Bernard De Leye, die bei Lempertz in Köln unter den Hammer kam. Toplos war die vergoldete Lavabo-Garnitur, die Jean-Baptiste-François Chéret 1770 in Paris für den Marquis und die Marquise von Montmelas schuf. Für 900.000 Euro wechselte das extravagante Prachtstück seinen Besitzer.

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