Kunst und Antiquitäten, Adam Partridge

Was vorsichtig als Marmorbüste aus dem 18. Jahrhundert katalogisiert wurde, hat sich als Skulptur der Klassischen Antike entpuppt. Das Bildnis Alexanders des Großen mit Löwenfell gehörte einst zur Ausstattung von Sutton Place, in den Fünfzigerjahren war es im Besitz des Ölmilliardärs Paul Getty. Von geschätzten 600 Pfund kletterte die Büste bis auf einen Zuschlag von 320.000 Euro: der höchste Preis, den das junge Auktionshaus Adam Partridge im englischen Cheshire je erzielt hat.

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Made in Britain, Sotheby's

Der Elefant ist müde: 13000 Pfund erzielte David Shrigleys 76 mal 56 cm großer Farbsiebdruck „My Rampage is Over“, der im vergangenen Jahr in einer Auflage von 125 Stück entstand, in der Auktion „Made in Britain“ Mitte März bei Sotheby‘s in London. Das ist ein Rekordpreis für den britischen Künstler und Meister des schwarzen Humors. Die Schätzung betrug nur 1100 Pfund.

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Münzen, Künker

Rund 600 Münzen zur jüdischen Geschichte versteigerte Künker in Osnabrück. Sie stammen aus der Sammlung der Geschwister Josef Samel und Angela Arluk, die sich einst von dem Münzsammler Teddy Kolek, dem legendären Bürgermeister von Jerusalem, inspirieren ließen. Ein besonders gut erhaltener Schekel aus Judäa aus dem Jahr 4 (=69/70) verdreifachte seine Schätzung und erzielte den Hammerpreis von 36000 Euro.

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Antike Kunst aus Ägypten, antike chinesische Bronze, erlesene antike Orientteppiche, Austria Auction Company, 21. März

Austria Auction Company bietet 76 museale Kunstwerke am 21. März um 16 Uhr in Wien zur Auktion an. Von 1800 v. Chr. bis ins 19. Jahrhundert erstreckt sich das hochwertige Angebot – darunter auch ein Ostkaukasischer Drachenteppich aus Aserbaidschan, der im späten 17. Jahrhundert oder frühen 18. Jahrhundert gefertigt wurde und mit einem Rufpreis von 25.000 Euro an den Start geht (Schätzpreis: 60.000 bis 90.000 Euro, Lot: 36). Ungewöhnlich an diesem Teppich ist nicht nur die kraftvolle und freie Zeichnung, sondern auch der ausgezeichnete Erhaltungszustand. Geboten werden kann live im Saal, am Telefon, online über www.liveauctioneers.com oder per E-Mail.

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Spitzwegs späte Gerechtigkeit

Die Coronakrise bringt auch das Auktionsgeschäft durcheinander. Carl Spitzwegs „Fiat Justitia“ sollte schon Ende März zum Aufruf kommen. Jetzt plant Neumeister die Versteigerung des restituierten Gemäldes für den 29. April

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Kunst und Antiquitäten, Schmidt, 28. März

Bei Schmidt werden »Dresden-Blicke« von Gotthardt Kuehl offeriert, die er wohl um 1910 malte. Dazu gehört das Bild der berühmten »Brühlschen Terrasse mit Hofkirche und Hausmannsturm«, eine Gouache- und Ölmalerei über schwarzer Kreide auf Karton, die mit Originalrahmen angeboten wird. Sie geht zurück auf einen Auftrag der Stadt Dresden an Kuehl, elf Landschaftsgemälde für den Sitzungssaal im Neuen Rathauses zu malen. Das ovale Bild misst 50 mal 41 Zentimeter und wird jetzt auf 9000 Euro taxiert.

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