Willy Ronis bei Artcurial

Chronist der kleinen Leute

Artcurial versteigert Arbeiten aus dem Nachlass des Pariser Fotografen Willy Ronis, der in Deutschland noch wenig bekannt ist. Darunter Aufnahmen seiner Reise in die DDR in den 1960er-Jahren

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Auktionen

Albert Oehlen bei Ketterer, 10. Dezember

Das Münchner Auktionshaus Ketterer ist weiterhin auf Erfolgskurs und konnte in seinem Evening Sale am 10. Dezember erstmals ein Werk über die 3-Millionen-Euro-Marke bringen. Bei genau 3 Millionen fiel der Hammer für Albert Oehlens Triptychon (ohne Titel) von 1988, das Gemälde ging für 3,6 Millionen Euro inklusive Aufgeld an einen Privatsammler aus der Benelux-Union. Es übertraf seine Taxe von 1,5 bis 2,5 Millionen Euro deutlich und ließ auch den vermuteten Star des Abends, Alexej von Jawlenskys „Frauenkopf mit Blumen im Haar“, hinter sich. Jawlenskys farbstarkes Werk, das sich ein ganzes Jahrhundert lang in Familienbesitz befand, ging mit Aufgeld für 2,9 Millionen Euro in die Schweiz.

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Nautiluspokal von Eugen Gutmann

Restituierte Kostbarkeit

Von den Nazis geraubt, jetzt den Nachfahren des ehemaligen Besitzers Eugen Gutmann zurückgegeben: Bei Sotheby’s erzielte ein bedeutender Nautiluspokal den angemessen hohen Preis

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Franz Wilhelm Seiwert

Stereotypen und Allegorien

Der künstlerische Nachlass des früh verstorbenen Kölner Progressiven Franz Wilhelm Seiwert ging durch Kriegsverluste in Teilen verloren. Entsprechend schmal ist die heutige Offerte – und die Preisentwicklung zeigt aktuell deutlich nach oben

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Sammlerseminar

Wissenswertes über Napoleonika

Welche Museen erweisen dem Kaiser die Ehre? Wer versteigert Napoleonika? Und welche Quellen zu Napoleon gibt es online? Ein Überblick

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Auktionen

Eineinhalb Millionen für Otto Dix, Grisebach 2. Dezember

Vielleicht hätte sich der junge Otto Dix zu einem Lächeln hinreißen lassen, hätte er gewusst, dass sein „Selbstbildnis“ einmal solch ein Bietgefecht auslösen würde. Das Gemälde, das ihn mit ernstem, eindringlichem Blick zeigt, malte er mit gerade mal 22 Jahren. Seit etwa 1964 befand es sich in einer Privatsammlung im Rheinland. Nun wechselte es im Rahmen der Auktion „Von Emil Nolde bis Kenneth Noland – Ausgewählte Werke“ am 2. Dezember bei Grisebach für 1.585.000 Euro den Besitzer – und überstieg damit den Schätzpreis von 200.000 Euro um ein Vielfaches.

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