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Rekord für eine Goldmünze bei Künker, 22. März

Im Januar wurde bei Stack’s & Bowers in New York der erste Teil der Münzsammlung von Mark und Lottie Salton mit überwältigendem Erfolg versteigert, nun kam bei Künker in Osnabrück der zweite Teil unter den Hammer. Ein um 1600 in den Niederlanden geprägter achtfacher Rosenoble stach heraus. Das über 60 Gramm schwere Goldstück mit der großen Rosenblüte imitiert einen vierfachen Sovereign der englischen Königin Elisabeth I. und zählt zu den größten Goldmünzen der Neuzeit. Mit dem Zuschlag bei 700.000 Euro konnte es seine Schätzung beinahe verdreifachen und wurde zur teuersten jemals in Deutschland versteigerten Münze.

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Frühjahrsauktion bei Wendl, 3. bis 5. März

Eine spätgotische Skulptur des heiligen Stephanus gehört zu den bemerkenswerten Objekten bei Wendl in Rudolstadt. Die vollplastisch aus Lindenholz geschnitzte Figur des ersten Märtyrers des Christentums entstand im 15./16. Jahrhundert in Franken und soll mindestens 2500 Euro einspielen. Eine moderne Plastik eines Frauenkopfes mit langem Haar und Blütenzweig fällt beim Porzellan ins Auge. Sie wurde um 1970 von Peter Strang für die Porzellanmanufaktur Meissen entworfen, nun soll sie mindestens 3600 Euro bringen.

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Ansel Adams bei Swann in New York, 10. Februar

Vor 70 Jahren widmete Swann Galleries in New York dem Medium Fotografie erstmals eine Auktion. Zum Jubiläum am 10. Februar wurden 251 Lose aus knapp zwei Jahrhunderten aufgerufen. Zu den Highlights gehörte der Silbergelatine-Abzug „Oaktree, Snowstorm, Yosemite Valley“ von Ansel Adams, eines seiner zahlreichen Motive aus dem Yosemite-Nationalpark in Kalifornien. Die Aufnahme von 1948 zeigt die schneebedeckten Bäume einer Winterlandschaft, in der die Zeit stillzustehen scheint. Die Arbeit, die mit ihrer Detailfülle für Adams’ späteren Stil typisch ist, erzielte einen Hammerpreis von 20.000 Dollar.

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Sammlung Pierre Durand bei Christie’s

Die Praxis der Spiegelmalerei entwickelte sich in China nach 1715, als der Jesuitenmissionar und Maler Pater Castiglione in Peking ankam. Er erlernte dort das Malen in Öl auf Glas – eine europäische Technik, die in China noch unbekannt war. Chinesische Künstler nahmen das Verfahren schnell auf und stellten Glasmalereien – angeheizt durch die Manie in Europa für alles Chinesische – fast nur für den Export her. Ein herausragendes Beispiel – sowohl für die qualitätvolle Malerei als auch für die Zusammenarbeit zwischen chinesischen und britischen Künstlern – ist ein um 1760 gefertigter monumentaler Spiegel (147,5 x 185,5 cm) mit Landschaftsszenen, Stillleben und Vögeln im vergoldeten Blattrankenrahmen nach Entwürfen von Londons besten Möbeltischlern. Christie’s ruft das Stück aus der Sammlung Pierre Durand am 27. Januar in New York bei 100.000 Dollar auf.

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Marienaltar verdoppelt seine Taxe, Im Kinksy, 14. Dezember

Das Auktionshaus im Kinsky beendete das Jahr 2021 mit einer sehr erfolgreichen Winterauktion. Das Highlight der Offerte am 14./15. Dezember war der Marienaltar des „Schwarzaer Meisters“, der älteste erhaltene und datierte Flügelaltar der „Saalfelder Schule“. Das rundum dekorierte Meisterwerk von 1479 konnte seine Taxe mit dem Zuschlag bei 500.000 Euro glatt verdoppeln.

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Weltrekorde für Martha Jungwirth, Im Kinsky, 17. Dezember

Am letzten Tag der großen Weihnachtsauktion im Kinksy in Wien sorgten Werke von Martha Jungwirth für Weltrekorde. Die 81-jährige Wiener Künstlerin konnte ihren bisherigen Bestpreis bei Auktionen fast verdoppeln. Drei ihrer Bilder durchbrachen ihre oberen Schätzwerte, darunter auch das unbetitelte Werk aus dem Jahr 2011. Das mit Öl auf Leinwald gemalte Gemälde, dessen eindrückliche Farben eine kraftvolle Komposition bilden, befand sich zuvor in österreichischem Privatbesitz – nun wechselte es für 197.000 Euro seinen Besitzer.

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