Uralt und grell neu, zerstört und wieder aufgebaut, voll Industrie und blühender Parks an der Elbe: Magdeburg vereint Kontraste und ist in stetem Wandel – auch als Kunststadt. Von Christoph Farkas
Sichern Sie sich die neue WELTKUNST inklusive KUNSTQUARTAL mit den besten Ausstellungen im Herbst! Freuen Sie sich außerdem auf die Kunst des Blauen Reiter, Louis Comfort Tiffany und drei Tage Kunst und Genuss in Hamburg.
Wie Juwelen funkeln die Farben in Wassily Kandinskys kleiner Landschaft „Villa Seeburg am Staffelsee“ von 1911. Das erst kürzlich in einer Gelsenkirchener Privatsammlung entdeckte Gemälde in Öl auf Karton brachte bei Ketterer in München 4,4 Millionen Euro und damit mehr als das Doppelte seiner Taxe ein.
Die teuersten Gemälde von Ferdinand Hodler zeigen immer dasselbe Gewässer: Jetzt kletterte der „Sonnenuntergang am Genfersee von Caux aus“ (1917) bei Koller in Zürich auf 6 Millionen Schweizer Franken und erzielte damit das Doppelte seiner Schätzung. Es ist der zweithöchste Auktionspreis für ein Werk des Schweizers.
Der deutsche Bildhauer und Grafiker Gerhard Marcks hatte eine Vorliebe für Tierdarstellungen. In seiner Bronzeplastik „Sich niedertuende Kuh“ von 1949 findet sich eine interessante Dynamik: Die Kuh wird in einer Momentaufnahme abgebildet und in ihrer Formgestaltung abstrahiert. Der in der Bildgießerei Barth in Berlin entstandene Guss verbesserte sich bei den Ahrenshooper Kunstauktionen am 1. August von 12.000 auf 22.000 Euro.