Eine Reise nach Nepal war der Beginn der gemeinsamen Sammelleidenschaft des Schweizer Ehepaars Richard R. und Magdalena Ernst. Im Jahr 1968 erwarben sie in Kathmandu ihre ersten Thangkas. Dort werden die religiösen Rollbilder des tantrischen Buddhismus zur Meditation aufgehängt oder bei Prozessionen mitgeführt. Nach dem Tod von Richard R. Ernst wurde ihre Kollektion seltener Thangkas im Dezember 2022 bei Sotheby’s in Paris versteigert. Das auf 70.000 Euro taxierte Exemplar mit einer Darstellung des Vajrahabairava Ekavira entstammt aus dem 15. Jahrhundert und zeigt eine mit Büffelkopf dargestellte Gottheit. Die Arbeit gehörte zu den Lieblingsstücken des Chemikers Ernst, der im Jahr 1991 den Nobelpreis für das Verfahren der Magnetresonanz-Spektroskopie erhielt. Der Thangka konnte seine Taxe um ein Vielfaches erhöhen. Der Hammer fiel bei beachtlichen 630.000 Euro.
Mehr…Nach den spektakulären Erfolgen von 2021 ist es um die keramische Kunst ruhiger geworden. Zwar werden nach wie vor bedeutende Werke versteigert, aber die Preise bleiben moderat. Mit erfreulichen Ausnahmen
Mehr…Die große Sensation ist Max Beckmanns „Selbstbildnis gelb-rosa“, gemalt im Amsterdamer Exil im Jahr 1943. Es ist der Höhepunkt des vielfältigen Angebots, das sich von der niederländischen Malerei des Goldenen Zeitalters bis zu Rosemarie Trockels Wollarbeit in die Gegenwart erstreckt. Eine besondere Rarität ist auch das Gemälde „Katzen (Theodor Däubler gewidmet)“ von Otto Dix. Außerdem sind gleich sechs bedeutende Gemälde von Max Liebermann aus unterschiedlichen Schaffenszeiten zu entdecken.
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Auf dem Kunstmarkt für Designobjekte weckte kalkulierbar Wertbeständiges wie die Silberarbeiten des Bauhaus Begehrlichkeiten. Auffällig gefragt war in jüngster Zeit aber auch Schmuck der Seventies bis Nineties
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Ein Werk des niederländischen Malers Piet Mondrian erzielte am 14. November bei Sotheby’s in New York einen Rekordpreis – der Hammer fiel bei sensationellen 51 Millionen Dollar. „Composition No. II“ aus dem Jahr 1930 ging an einen Bieter aus Asien. Die Rasterkomposition mit den Primärfarben verkörpert die geometrische Strenge der De-Stijl-Bewegung. Ein rotes Quadrat als Bildelement wurde zu einem wichtigen Verkaufsargument, da seine Größe in der Praxis des Künstlers eine Seltenheit war. Die großen Herbstauktionen in New York starteten bereits letzte Woche mit einer Milliarden-Auktion bei Christie’s, wo die Sammlung des Microsoft-Mitgründers Paul Allen versteigert wurde.
Mehr…Phillips in New York versteigert das erste gemalte Selbstporträt von Andy Warhol, es stammt noch aus seiner Zeit in Pittsburgh
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