Die Kunsthistorikerin Lena Winter hat in Berlin das neue Auktionshaus am Grunewald gegründet, das vor allem auf junge Sammlerinnen und Sammler zielt. Wir sprachen mit ihr über Nahbarkeit und das Verhältnis von Wert und Preis
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Long live the queens! Im Jahr 1985 begann der amerikanische Pop-Art-Künstler Andy Warhol mit seinem größten Portfolio an Siebdrucken der vier damals regierenden Monarchinnen. Die „Reigning Queens“ – Königin Elisabeth II. des Vereinigten Königreichs, Königin Beatrix der Niederlande, Königin Margrethe II. von Dänemark und Königin Ntfombi Tfwala von Swasiland – umfassen je vier Farbvarianten, die Warhol mit einer fotografischen Siebdrucktechnik herstellte. Bei Phillips in London kamen am 18. und 19. Januar im Rahmen des zehnjährigen Jubiläums der Editions-Abteilung alle vier Porträts der „Royal Edition mit Diamantstaub“ aus einer niederländischen Privatsammlung zum Aufruf. „Queen Elizabeth II of the United Kingdom“ wechselte für 289.800 Pfund (inklusive Aufgeld) ihren Besitzer.
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Ein mit Amethysten und Diamanten besetztes Kreuz aus dem frühen 20. Jahrhundert erzielte am 18. Januar bei Sotheby’s in London im Rahmen der Auktion „Royal and Noble“ 163.800 Pfund inklusive Aufgeld. Das Schmuckstück wurde von dem britischen Traditionsjuwelier Garrard gefertigt, der von 1843 bis 2007 als Hofjuwelier für die britischen Kronjuwelen zuständig war. Lady Di trug das Kreuz im Jahr 1987 bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung des Juweliers – und setzte es mit einem Kleid aus violettem und schwarzem Samt im Barockstil der Designerin Catherine Walker & Co. in Szene. Die geschichtsträchtige Kostbarkeit ging für das Doppelte des Schätzpreises in den Besitz eines Vertreters des Reality-TV-Stars Kim Kardashian über.
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Sie finden die Kunstmarktpreise oft schwindelerregend? In unserer Reihe „10 unter 10.000“ durchforsten wir jeden Monat Galerien und Auktionshäuser nach Kunst, die (noch) erschwinglich ist. Folge 6: Kunst aus dem Supermarkt und ein Holzschnitt der Meiji-Zeit
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Große Sammlungen haben jüngst den weltweiten Kunstmarkt befeuert. In Deutschland war 2022 ein Jahr des Expressionismus
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Eine Reise nach Nepal war der Beginn der gemeinsamen Sammelleidenschaft des Schweizer Ehepaars Richard R. und Magdalena Ernst. Im Jahr 1968 erwarben sie in Kathmandu ihre ersten Thangkas. Dort werden die religiösen Rollbilder des tantrischen Buddhismus zur Meditation aufgehängt oder bei Prozessionen mitgeführt. Nach dem Tod von Richard R. Ernst wurde ihre Kollektion seltener Thangkas im Dezember 2022 bei Sotheby’s in Paris versteigert. Das auf 70.000 Euro taxierte Exemplar mit einer Darstellung des Vajrahabairava Ekavira entstammt aus dem 15. Jahrhundert und zeigt eine mit Büffelkopf dargestellte Gottheit. Die Arbeit gehörte zu den Lieblingsstücken des Chemikers Ernst, der im Jahr 1991 den Nobelpreis für das Verfahren der Magnetresonanz-Spektroskopie erhielt. Der Thangka konnte seine Taxe um ein Vielfaches erhöhen. Der Hammer fiel bei beachtlichen 630.000 Euro.
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