Interieur und Design

Design Special: Die neue Weltkunst ist da

Unsere Novemberausgabe widmet sich der Welt zu Hause. Im Schwerpunkt Design und Wohnen erleben die Möbel der Eighties ein Revival, begegnen sich Porzellankunst aus Meissen und Frankreich und trifft japanische Holzkunst auf amerikanisches Midcentury

Von WELTKUNST Redaktion
28.10.2020

Die Möbeldesigner der Achtziger ließen alle Formengrenzen der Achtzigerjahre hinter sich: Kantiges traf auf Wellenform, Plexiglas auf Metallgitter und Knallfarben triumphierten. Designer wie Ettore Sottsass oder Matteo Thun zitierten die Dreißigerjahre und schufen daraus eine neue Ästhetik der Postmoderne. Unser Sammlerseminar führt ein in diese spielerisch-verrückte Interiorwelt, die einst schon Karl Lagerfeld begeisterte.

Die neue Ausgabe der Weltkunst. Auf dem Cover ein Entwurf von Hergé für das Comic "Der Blaue Lotus" aus der Tim und Struppi Reihe.

In Schloss Chantilly nahe Paris treffen Meisterstücke der dortigen Porzellanmanufaktur derzeit auf ihre extravaganten Gegenspieler aus Meissen. Den Porzellanrivalen aus Frankreich und Sachsen war eines gemeinsam: Beide blickten auf das große Vorbild China und strebten danach, es zu übertreffen.

Meissen Porzellan Uhr Chantilly
Pariser Händler kombinierten Meissen-Figuren mit französischen Uhren und Goldbronze-Zutaten, wie derzeit in Chantilly zu sehen ist. © Christian Mitko

Außerdem widmen wir uns dem großen Möbelkünstler George Nakashima, der japanischen Geist mit amerikanischem Midcentury-Design versöhnte. Und im schönsten Dorf der Schweiz besuchen wir ein Künstlerhaus, das ein Sammlerpaar zum malerischen Rückzugsort für sich und seine Werke machte.

Morcote Tessin Weltkunst
Blick auf Morcote, das „schönste Dorf“ der Schweiz. © Christian Schaulin

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