Die belgische Kunstmesse Brafa wächst und lockt mit internationalen Neuzugängen
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22.01.2026
Auch eine ehrwürdige Kunstmesse wie die Brafa, die sich der Genreoffenheit rühmt, braucht gelegentlich ein Update. Für die 71. Ausgabe hat Architekt Nicolas de Liedekerke die Raumaufteilung überarbeitet, um schmalere Gänge zu schaffen. Die Gastronomie bekommt mit der Halle 8 eine separate Location. Über den Ständen hängende Dekorationen werden die Blicke nach oben lenken: Elemente des belgischen Surrealismus, wie auch Wolken und Sonnenaufgänge inspirieren dabei die Gestaltung. Am Eingang erinnert die Beleuchtung an tanzende Nordlichter.
Die Anzahl der Aussteller ist so hoch wie nie: Fast 150 Galerien aus 18 Ländern reisen an, im Gepäck haben sie Jahrhunderte Kunstgeschichte und mehr als 20 Disziplinen. Viele langjährige Aussteller kehren zurück, flankiert von 19 Debütanten – fast die Hälfte mit belgischen Wurzeln, die anderen aus Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Brasilien, der Schweiz und den Vereinigten Staaten.
Als Ehrengast steht die König-Baudouin-Stiftung im Mittelpunkt, ihr 50-jähriges Bestehen feiert sie mit einer Ausstellung ihrer bemerkenswerten Sammlung. Eine Reihe von Vorträgen und Präsentationen bietet tiefere Einblicke in diese Werke und zeigt, wie sich Kulturerbe, Philanthropie und Kreativität verbinden lassen.
Brafa Art Fair, Brussels Expo Palais, 25. Januar bis 1. Februar