Im Jahr 2026 locken die Museen wieder mit zahlreichen großartigen Ausstellungen. Wir zeigen, was Sie nicht verpassen sollten. Teil 3: Juli und August
ShareKunst Museum Winterthur, vom 4.7. bis 25.10.
Alle Macht den Naturburschen: Anfang des 19. Jahrhunderts begannen die Künstler Europas unter freiem Himmel zu malen und erfanden deshalb die handliche Ölstudie. Kuratiert unter anderem von Florian Illies, Spezialist für die Kunst der Romantik, blickt diese Ausstellung einerseits auf das Sehnsuchtsland Italien und stellt andererseits die Schweizer Protagonisten dieser Zeit vor: Manch eher unbekannter Maler, wie Johann Caspar Weidenmann, der Bilder in Algerien schuf, wird dabei wiederentdeckt.
Kunstmuseum Moritzburg, Halle, vom 2.8. bis 25.10.
Zu zweidimensional fand der Maler Edmund Kesting die Bildkunst der 1920er-Jahre, weshalb sich seine Collagen als fein aufgebaute Reliefs vorsichtig in die Tiefe des Raums wagten. Zum Ende der Dekade begann er mit surrealistisch anmutenden Fotoexperimenten. Während der dunklen Nazizeit entwickelte er nach einem Teilarbeitsverbot als Maler seine „Chemische Malerei“ mit Säure auf lichtempfindlichem Papier. Seine Retrospektive wird ein vergessenes Kapitel Avantgarde-Kunstgeschichte aufblättern.
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