Watchlist: Auktionen der Woche

Was Sammler diese Woche glücklich macht: Von Giacomettis Blumenknaller bei Koller bis zu Marilyn Monroes letztem Foto bei Henry’s

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Kunst und Antiquitäten, Adam Partridge

Was vorsichtig als Marmorbüste aus dem 18. Jahrhundert katalogisiert wurde, hat sich als Skulptur der Klassischen Antike entpuppt. Das Bildnis Alexanders des Großen mit Löwenfell gehörte einst zur Ausstattung von Sutton Place, in den Fünfzigerjahren war es im Besitz des Ölmilliardärs Paul Getty. Von geschätzten 600 Pfund kletterte die Büste bis auf einen Zuschlag von 320.000 Euro: der höchste Preis, den das junge Auktionshaus Adam Partridge im englischen Cheshire je erzielt hat.

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Made in Britain, Sotheby's

Der Elefant ist müde: 13000 Pfund erzielte David Shrigleys 76 mal 56 cm großer Farbsiebdruck „My Rampage is Over“, der im vergangenen Jahr in einer Auflage von 125 Stück entstand, in der Auktion „Made in Britain“ Mitte März bei Sotheby‘s in London. Das ist ein Rekordpreis für den britischen Künstler und Meister des schwarzen Humors. Die Schätzung betrug nur 1100 Pfund.

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Münzen, Künker

Rund 600 Münzen zur jüdischen Geschichte versteigerte Künker in Osnabrück. Sie stammen aus der Sammlung der Geschwister Josef Samel und Angela Arluk, die sich einst von dem Münzsammler Teddy Kolek, dem legendären Bürgermeister von Jerusalem, inspirieren ließen. Ein besonders gut erhaltener Schekel aus Judäa aus dem Jahr 4 (=69/70) verdreifachte seine Schätzung und erzielte den Hammerpreis von 36000 Euro.

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Antike Kunst aus Ägypten, antike chinesische Bronze, erlesene antike Orientteppiche, Austria Auction Company, 25. April

Austria Auction Company bietet 76 museale Kunstwerke am 25. April in Wien zur Auktion an. Von 1800 v. Chr. bis ins 19. Jahrhundert erstreckt sich das hochwertige Angebot – darunter auch ein Ostkaukasischer Drachenteppich aus Aserbaidschan, der im späten 17. Jahrhundert oder frühen 18. Jahrhundert gefertigt wurde und mit einem Rufpreis von 25.000 Euro an den Start geht (Schätzpreis: 60.000 bis 90.000 Euro, Lot: 36). Ungewöhnlich an diesem Teppich ist nicht nur die kraftvolle und freie Zeichnung, sondern auch der ausgezeichnete Erhaltungszustand. Geboten werden kann live im Saal, am Telefon, online über www.liveauctioneers.com oder per E-Mail.

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Spitzwegs späte Gerechtigkeit

Die Coronakrise bringt auch das Auktionsgeschäft durcheinander. Carl Spitzwegs „Fiat Justitia“ sollte schon Ende März zum Aufruf kommen. Nun ist das restituierte Gemälde für einen Hammerpreis von 550.000 Euro bei Neumeister versteigert worden

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