Inmitten der sanften Champagne tobte jahrhundertelang ein Kampf europäischer Mächte. Heute ist Reims ein Juwel des Art déco und steht für die Kraft der Versöhnung. Von Sina Ehlers
Die neue WELTKUNST feiert Freundschaft – erstmals gemeinsam mit AD Architectural Digest in einer besonderen Doppelausgabe. Freuen Sie sich auf inspirierende Geschichten über Kunst, Architektur und Design!
Der deutsche Bildhauer und Grafiker Gerhard Marcks hatte eine Vorliebe für Tierdarstellungen. In seiner Bronzeplastik „Sich niedertuende Kuh“ von 1949 findet sich eine interessante Dynamik: Die Kuh wird in einer Momentaufnahme abgebildet und in ihrer Formgestaltung abstrahiert. Der in der Bildgießerei Barth in Berlin entstandene Guss verbesserte sich bei den Ahrenshooper Kunstauktionen am 1. August von 12.000 auf 22.000 Euro.
Carla Accardi, 1924 in Sizilien geboren, 2014 in Rom gestorben, schuf das doppelseitige Gemälde „Fonda notte“ (side a.)/„Pieno giorno“ (side b.) 1986 in Form eines Paravents. Das Wiener Dorotheum versteigerte das Werk für 400.000 Euro – das Zehnfache der Taxe. Ein Höchstpreis für die abstrakte Künstlerin.
Rekord für Constantin Brancusi! Die vergoldete Bronze „Danaïde“ (um 1913) kam als Teil der Sammlung des legendären New Yorker Verlegers S. I. Newhouse bei Christie’s im Rockefeller Center zur Auktion und erzielte einen Rekordpreis von 93 Millionen Dollar. In Berlin läuft die große Brancusi-Schau noch bis 9. August in der Neuen Nationalgalerie.