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Ausflüge in Bayerns Museen

Eine etwas andere Reise durch die Zeit: Bayerns historische Museumssammlungen beherbergen Kostbarkeiten aus der Antike, machen das Mittelalter erlebbar und erzählen von der Entwicklung der Glasherstellung

Von Bayern Tourismus
05.11.2020

Viele haben es schon versucht. Mit ausgeklügelten Hightech-Geräten, wild zusammengemixten Zaubertränken, dem Gang durch einen Steinkreis oder ausgefallenen Zeitmaschinen – Sprünge im Raum-Zeit-Kontinuum sind fixe Bestandteile von Spielfilmen, Literatur und Science-Fiction. Zeitreisen sind ein buntes Konstrukt der Fantasie, aber bisher einfach nicht real. Wirklich?

In Bayern ist das Eintauchen in die Geschichte ohne weiteres möglich, ganz ohne Zeitmaschine: In über 1200 Museen ist die Vergangenheit zum Greifen nahe. Während einige Ausstellungsstätten faszinierende Einblicke in die Antike in Bayern bieten, machen andere das Mittelalter und die Renaissance erlebbar oder zeigen die Facetten der modernen Glaskunst in Europa.

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Der Münchner Königsplatz vor der Glyptothek verströmt antikes Flair. © www.bayern.by - Florian Trykowski

München zeigt antike Kostbarkeiten mitten in der Stadt

Um auf den Spuren der Griechen und Römer zu wandeln, ist keine Reise ans Mittelmeer notwendig. Ein Ausflug nach Süddeutschland reicht vollkommen: Ausgrabungsfelder, archäologische Funde wie Münzen, Tongefäße und Schmuck, aber auch monumentale Bauwerke, Skulpturen und Schiffe stehen in sieben sehr unterschiedlichen Museen und archäologischen Parks des Netzwerkes „Antike in Bayern“ bereit, um die überaus einflussreiche Epoche zu ergründen.  

Mit den vielen Säulen und den mächtigen Fassaden erinnern die beiden weltberühmten Museumsgebäude der Glyptothek und der Antikensammlungen am Münchner Königsplatz bereits von Weitem an griechische Tempel. Erbauen ließ sie König Ludwig I., der selbst begeisterter Fan der Antike war. So ist auch ein Großteil der ausgestellten Schätze seiner Sammlerleidenschaft zu verdanken.

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Antike Architekturelemente lassen sich auch im Englischen Garten in München finden. © www.bayern.by - Florian Trykowski

Während in der Antikensammlung vorwiegend Vasen, Terrakotten, Bronzen und Schmuck gezeigt wird, hat die Glyptothek eine Vielzahl an Skulpturen zu bieten. Unübersehbar ist dort etwa der Barberinische Faun – eine überlebensgroße Marmorfigur, die all das verkörpert, was zur genussvollen Seite der Antike gehört. Und ganz nebenbei wird Besuchern beim Gang durch die beeindruckenden Ausstellungsräume klar: Ohne Römer, Etrusker und Griechen gäbe es in Europa heute weder geselligen Genuss mit Wein und Kultur noch Handelswege oder Demokratie. 

Passau macht das Mittelalter ganz ohne Ritterromantik spürbar

Bayerns Burgen sind kulturelle Schatzkästchen. Eines davon befindet sich in Passau und ist das Oberhausmuseum auf der Veste. Die dortige interaktive Ausstellung „Faszination Mittelalter“ bringt speziell Familien zum Staunen. Der sogenannte Kälteraum zeigt Klein und Groß eindrucksvoll, wie sich das Leben auf einer Burg früher angefühlt hat: Es war ziemlich kalt und relativ dunkel, sogar im Sommer. Spätestens nach diesem Erlebnis zweifelt so mancher Mittelalterfan zu Recht am Begriff der „Ritterromantik“.

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Passau und das Oberhausmuseum versetzen die Besucher zurück in die Zeit des Mittelalters. © www.bayern.by - Florian Trykowski

Das Kriterium „sehenswert“ verdient auf der Veste in Passau nicht nur die zeitgenössische Kunst, sondern auch der Rittersaal, von dem aus sich ein unglaublicher Blick über die Dreiflüsse-Stadt Passau eröffnet. Kein Wunder, immerhin ging es schon im Mittelalter ums Sehen und Gesehen werden. Viele weitere dicke Mauern, alte Säle und interessante Ausstellungen gibt’s außerdem in den anderen fünf bayerischen Burgen, die wie die Veste in Passau ebenfalls dem Netzwerk „Mittelalter und Renaissance auf Burgen erleben“ angehören.

Coburg präsentiert eine glasklare Konstante der Geschichte

Ein Leben ohne Glas wäre heute unvorstellbar. Das heute oft wenig beachtete Material galt früher als ungemein wertvoll. Davon, aber auch von der schwierigen Herstellung von durchsichtigem Glas und vielem mehr erzählen die Sammlung Kunsthandwerk auf der Veste Coburg und das Europäische Museum für Modernes Glas.

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Die Glassammlung der Veste Coburg fasziniert mit überraschenden Objekten. © www.bayern.by - Florian Trykowski

Zerbrechliches Material, filigrane Muster und ferne Länder: All das vereint die wertvolle Sammlung an Glasobjekten, die auf der Veste zu sehen sind und in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vorwiegend von Herzog Alfred von Sachsen-Coburg und Gotha zusammengetragen wurden. Absolutes Highlight der Ausstellung ist das gut 1000 Jahre alte Hedwigsglas, das vielleicht bedeutendste nachantike Glas überhaupt. Einst wurde es als Glas der heiligen Elisabeth verehrt und befand sich nachweislich im Besitz von Martin Luther. Im Europäischen Museum für Modernes Glas ist hingegen ein längeres Verweilen vor der ungewöhnlich großen Skulptur „Musik“ mit ihren unzähligen, verschmolzenen Glasröhren empfehlenswert. Und auf all jene, die davon nicht genug bekommen können, warten sechs weitere überraschende Glasmuseen in Bayern.

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Die Sammlung Kunsthandwerk auf der Veste Coburg und das Europäische Museum für Modernes Glas erzählen nicht nur vom anspruchsvollen Herstellungsprozess. © www.bayern.by - Florian Trykowski

Übrigens, eines sei an dieser Stelle noch verraten: Zeitreisen in die Zukunft sind physikalisch betrachtet, rein theoretisch sogar möglich – Stichwort Schwarze Löcher. Definitiv unmöglich sind hingegen Reisen in die Vergangenheit. Umso praktischer also, dass die Museen in Bayern die Geschichte bequem, spannend und interaktiv in unsere Gegenwart zaubern. 
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