Advertorial

„Der Sturm“ von Alf Löhr

Das Staatliche Museum Schwerin zeigt vom 14. August bis zum 8. November 2020 die Ausstellung „Der Sturm“ des deutsch-britischen Künstlers Alf Löhr 

Von Staatliches Museum Schwerin
27.08.2020

Seit der Antike bedeuten Stürme Unheil und Unberechenbarkeit, vor denen sich die Menschen fürchten. In der künstlerischen Auseinandersetzung mit Stürmen hat sich besonders William Shakespeare mit seinem Stück The Tempest (Der Sturm) von 1611 eingeprägt. Darin wird geschildert, wie mittels Magie Stürme beschworen werden, um politische und persönliche Verhältnisse zu beeinflussen.

Alf Löhr Schwerin
„Sturm“ von Alf Löhr aus dem Jahr 2018. © Alf Löhr

Der Maler Alf Löhr steht konzeptuell in der Shakespeare-Tradition. Es geht ihm jedoch nicht nur um äußere Wahrnehmungen, sondern auch um innere Emotionen wie Liebe, Trauer und Wut, die sich zu orkanartigen Gefühlen verdichten können. Die Ausstellung DER STURM des deutsch-britischen Künstlers setzt sich mit dem Verhältnis von Kunst und Natur auseinander. Er sagt über seine Kunst, dass sie nicht allein als Objekt gesehen werden sollte, sondern als dynamische Ereignisse – dynamische Kunst also in dynamischen Zeiten.

Alf Löhr Schwerin
„We know what we are, but not what we may be“ von Alf Löhr © Alf Löhr

Dr. Pirko Zinnow, Direktorin der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen MV: Wir zeigen im Staatlichen Museum Schwerin 35 bisher noch nicht präsentierte Werke des Künstlers Alf Löhr zum Thema DER STURM. Die Ausstellung integriert sich zum einen in den Kontext neuerer Farbmalerei, zum anderen spiegelt sie in programmatischer Weise unser Interesse an den Zusammenhängen von Kunst, Natur und Gesellschaft.“

Der Sturm Alf Löhr Schwerin
Ein Blick in die Ausstellung „Der Sturm“ von Alf Löhr in Schwerin. © Staatliches Museum Schwerin

Alf Löhr, 1957 geboren, lebt seit mehr als dreißig Jahren in England. Bewusst hat er sein Atelier von London nach Whitstable in Kent verlegt, wo einst schon William Turner in der Nähe der Themsemündung seine überwältigenden Seestücke schuf. Seit langem setzt sich Löhr mit diesem bedeutenden Maler der englischen Romantik auseinander. Und wie Turner faszinieren ihn das Licht und die Atmosphäre des Meeres. Geschildert werden Szenen der brausenden See in schillernden Farben.

Alf Löhr Schwerin
„The Expense of Spirit“ von Alf Löhr aus dem Jahr 2018. © Alf Löhr

In Löhrs Werken spielt die malerische Impulsivität eine zentrale Rolle. Es zeigen sich Bilder einer radikalen Heftigkeit. Seine zumeist blauen Werke wirken teils transparent, teils tiefblau. Man taucht ein in das Element des Meeres, erlebt die Gewalt der See von außen, begreift sie aber auch als Teil des Inneren: Aggression, Spannung, Ruhe, Wallung – ganz im Sinne von Shakespeares Stück The Tempest (Der Sturm) werden erfahrbar. In den Bildern geht es somit auch um psychische Räume und die Verdichtung von Zeit.

Die Ausstellung wurde am 13. August 2020 auf Facebook, Vimeo und Instagram virtuell eröffnet durch den Finanzminister des Landes Reinhard Meyer gemeinsam mit der Direktorin der SSGK, Dr. Pirko Zinnow und dem Künstler Alf Löhr.

Service

Der zweisprachige Katalog zur Ausstellung:

Alf Löhr – Der Sturm | The Tempest

24,95 € (19,95 € während der Ausstellung im Staatlichen Museum Schwerin)

ISBN 978-3-938457-57-3

ww.artinflow.de

www.museum-schwerin.de