01.02.2019 Weltkunst Redaktion

Nicht verpassen: 4 Ausstellungen im Februar

Tizian in Venedig, Leonardo in Großbritannien und Rüstungen der Samurai in München: Wir freuen uns im Februar 2019 auf diese Ausstellungen.

Samurai
Kunsthalle München, bis 30. Juni

Sie waren Japans Krieger und Elite, ihre Rüstungen aus edlen Metallen und Stoffen dienten nicht allein dem Schutz, sondern verkörperten auch Status. Die hochkarätige Samurai-Sammlung von Ann und Gabriel Barbier-Mueller mit Objekten des 13. bis 19. Jahrhunderts wird nun erstmals in Deutschland gezeigt.

Tizian und die Renaissance in Venedig
Städel Museum, Frankfurt, 13. Februar bis 26. Mai

Das Kleid stiehlt dem Mädchen die Schau, im tiefblauen Stoff kann sich das Auge geradezu verlieren. Der Umgang mit Licht und Farbe machte Tizian im frühen 16. Jahrhundert zum Star, seine Malerei gab weit über Venedig hinaus den Ton an. Die Ausstellung erschließt die Malerei der Lagunenstadt aus jener Zeit und versammelt allein 20 Werke Tizians. Ergänzt wird sie durch Bilder etwa von Bellini, Tintoretto oder Veronese.

Sebastiano del Piombo, Dame in Blau mit Parfümbrenner, um 1510/11, Öl auf Holz, übertragen auf Hartfaserplatte, Foto: Washington, National Gallery of Art © Samuel H. Kress Collection
Sebastiano del Piombo, Dame in Blau mit Parfümbrenner, um 1510/11, Öl auf Holz, übertragen auf Hartfaserplatte, Foto: Washington, National Gallery of Art © Samuel H. Kress Collection

A Life in Drawing
Diverse Städte in Großbritannien, bis 6. Mai

Leonardo da Vinci als Maler, Ingenieur, Musiker, Kartograf und Anatom: Die Royal Collection macht sein Genie gegenwärtig, wenn sie im Februar 144 Meisterzeichnungen in zwölf Ausstellungen zeitgleich durch Großbritannien schickt – von Belfast bis Southampton. Pünktlich zum 500. Todestag werden dann alle Blätter, darunter „The skull sectioned“ von 1489, am 24. Mai im Buckingham Palace zur großen Leonardo-Schau eintreffen.

Welt im Umbruch
Bucerius Kunst Forum, Hamburg, 9. Februar bis 19. Mai

Die Weimarer Republik gilt als Zeit der Kontraste, einen zeigt das Bild „Arbeit schändet“ von Georg Scholz: reich gegen arm. Im Stil der Neuen Sachlichkeit hielten Malerei wie Fotografie den Glamour und das Elend der Zwanzigerjahre fest. Die Hamburger Ausstellung fragt sich, wie beide Medien miteinander korrespondierten.  

Georg Scholz (1890-1945): Arbeit schändet, 1921, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Foto: Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
Georg Scholz (1890-1945): Arbeit schändet, 1921, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Foto: Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

Service

Weitere Termine im Februar 2019

Messen

Art Rotterdam
7.–10. Februar

Frieze Los Angeles
14.–17. Februar

Art Karlsruhe
21.–24. Februar

Arco Madrid
27. Februar–3. März