Ausstellungen

Nicht verpassen: 4 Ausstellungen im Februar

Egon Schiele in Wien oder Jean-Michel Basquiat in Frankfurt: Welche Ausstellungen Sie im Februar nicht verpassen sollten, verrät der Blick in unsere Monatsvorschau.

Von Weltkunst Redaktion
31.01.2018

Egon Schiele
Leopold Museum, Wien, 23. Februar bis 4. November

Die ekstatischen, verzerrten, erotisch bis zum Bersten aufgeladenen Akte von Egon Schiele haben immer noch eine so starke Wirkung, dass Teile von ihnen selbst in London oder Hamburg auf Plakaten abgedeckt werden müssen. So geschehen bei der Bewerbung des Jubiläumsjahrs „Wiener Moderne“. In der österreichischen Kapitale, Geburtsstadt der sexuellen Seelenschau, zeigt man natürlich auch auf der Straße den ganzen Schiele – wie „Sitzender Akt“ von 1910. Schiele starb 1918, genauso wie Gustav Klimt, Otto Wagner und Koloman Moser. Die Todestage der vier wichtigen Pioniere der Wiener Avantgarde um und nach 1900 bündelt man in einem ganzen Themenjahr. „Egon Schiele. Die Jubiläumsschau“ konfrontiert die Bilder mit der nicht minder expressiven Dichtung des Künstlers und Dokumenten aus seinem Leben.

Jean-Michel Basquiat
Schirn Kunsthalle, Frankfurt, 16. Februar bis 27. Mai

Jean-Michel Basquiat verglühte so schnell, wie er emporgeschossen war. Sein früher Drogentod 1988 vernebelte eher die Sicht auf seine rohe, furiose Bilderwelt. Ist er wirklich einer der ganz Großen der Nachkriegskunstgeschichte? In der Überblicksschau kann sich jetzt jeder ein fundiertes Urteil bilden.

Tarsila do Amaral
MoMA, New York, 11. Februar bis 3. Juni

Tarsila do Amaral (1886– 1973) ist die Urmutter der brasilianischen Moderne. Ihre surrealen Figuren mit Riesenfüßen und Miniköpfen waren kaum je außerhalb des Landes zu sehen. Diese Schau holt das nach. MoMA, New York, 11. Februar bis 3. Juni

BACON, FREUD & CO.
Tate Britain, London, 28. Februar bis 27. August

Eine epochale Avantgarde hat die britische Kunst im 20. Jahrhundert nicht hervorgebracht. Aber es gibt eine stolze Reihe von Malern, deren Bilder Kunstfreunde in aller Welt in Bann schlagen. Fast alle waren sie Realisten und hielten dem Menschen einen eindringlichen Spiegel vor Augen. Francis Bacon und Lucian Freud („Girl with a White Dog“ von 1950/1951) sind die berühmtesten Beispiele, aber es gibt viele andere – das zeigt die Schau „All Too Human“. Nahe am Leben, das mögen die Briten offenbar.

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Weitere Termine

MESSEN

Art Rotterdam
8. bis 11. Feb.

Arco Madrid
21. bis 25. Feb.

Art Karlsruhe
22. bis 25. Feb.

Wikam, Wien
24. Feb. bis 4. März

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