13.02.2017 Jan Bykowski

Köln, 9.Februar, Coco Chanel

Dass prominente Namen neben großer Kunst auch rein dekorativen Sammlerstücken zu ihren Preisen verhelfen können, zeigte Lempertz am 9. Februar in der Auktion „Hommage à Coco Chanel“. Ein für die Schaufensterdekoration der Winterkollektion 1996 geschaffenes Reh aus Kunstharz war mit der Preiserwartung von 300 Euro aufgerufen worden. Für den Zuschlag wurde allerdings das Gebot von 5000 Euro nötig. Der Sofatisch „Table basse gerbe de blé“, eine Glasplatte auf einem Ährenbünde stehend, ist zwar nur die zweite Ausführung desselben Entwurfs von Robert Goossens, der in Coco Chanels Apartment steht, verdoppelte sich aber von 3000 Euro Taxe auf 6000 Euro Zuschlag. Des weiteren kamen auch besondere Produkte zum Aufruf. So sollte eine 5-Liter-Flasche „Chanel No. 5“ 600 Euro einspielen, wurde aber erst bei 3000 Euro zugeschlagen.