Einmal im Monat fragt WELTKUNST-Chefredakteurin Lisa Zeitz im WELTKUNST-Podcast: Was macht die Kunst?
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Mit seinen digitalen Arbeiten hat Beeple die Kunstwelt nachhaltig verändert, nicht zuletzt durch den Verkauf seiner NFT-Serie Everydays: "Everydays (The Frist 5000 Days), 2022". In dieser Folge des WELTKUNST-Podcasts „Was macht die Kunst?“ spricht Lisa Zeitz mit dem Künstler über Technologie als prägende Kraft unserer Gegenwart und darüber, warum Kunst diese Entwicklung stärker reflektieren sollte. Im Gespräch geht es um digitale Bildproduktion, NFTs und künstliche Intelligenz, um neue Formen künstlerischer Praxis und um die Frage, wie sich Wahrnehmung in einer von Algorithmen gesteuerten Welt verändern kann. Beeple beschreibt seine tägliche Arbeitspraxis, spricht über den Einfluss technologischer Umbrüche auf seine Kunst und über Projekte, die digitale, physische und performative Elemente miteinander verbinden. Ein zentrales Beispiel ist seine Installation "Regular Animals, 2022", die derzeit in der Neue Nationalgalerie zu sehen ist: robotische Skulpturen, die Bilder generieren und damit Fragen nach Autorschaft, Stil und Machtstrukturen im digitalen Zeitalter aufwerfen. Der WELTKUNST-Podcast „Was macht die Kunst?“ wird in Partnerschaft mit Volkswagen Group Culture produziert.
Wie wird ein Kunstwerk zum Produkt? Und wie funktioniert der Markt dazu? Kunsthistoriker Christian Huemer hat durch die Jahrhunderte hindurch nach Antworten auf diese Fragen gesucht - und in der Ausstellung „Noble Begierden. Eine Geschichte des Europäischen Kunstmarkts“ im Gartenpalais Liechtenstein in Wien zusammengetragen. In dieser Folge des WELTKUNST Podcast „Was macht die Kunst?“ spricht der Kunsthistoriker und Kurator über die Anfänge des europäischen Kunstmarkts, die Anpassung der Künstler und ihrer Werkstätten an die Bedürfnisse des Marktes und über den wissenschaftlichen Umgang mit historischen Datenkonvoluten. Christian Huemer ist seit 2017 Leiter des Belvedere Research Center, studierte Kunstgeschichte in Wien, Paris und New York und leitete von 2008 bis 2017 die Abteilung Collecting & Provenance am Getty Research Institute in Los Angeles. Der WELTKUNST-Podcast „Was macht die Kunst?“ wird in Partnerschaft mit Volkswagen Group Culture produziert.
Drei Jahrzehnte hat Glenn Lowry das MoMA in New York als Direktor geleitet und dabei mit seinem Team und eine erstklassigen programm die jährlichen Besucherzahlen auf bis zu 3.3 Millionen steigen lassen. In dieser Folge des WELTKUNST Podcast „Was macht die Kunst?“ spricht der Kunsthistoriker über eine sich immer wandelnde Moderne, sein Geschichtsverständnis und die größten Herausforderungen in der gegenwärtigen Museumslandschaft. In dem Gespräch geht es um die Frage, wie ein erfolgreiches gegenwartsbezogenes Museumsprogramm zustande kommt, wie sich das MoMA finanziert und dass die wahre Freude an der Kunst eigentlich hinter ihren Objekten beginnt. Der WELTKUNST-Podcast „Was macht die Kunst?“ wird in Partnerschaft mit Volkswagen Group Culture produziert.
Mit „What a Wonderful“ World hat der renommierte Kurator Udo Kittelmann in Los Angeles eine Präsentation der Videokunstsammlung von Julia Stoschek kuratiert, die Filmgeschichte und Gegenwart in einem Parcours im historischen Variety Arts Theatre in Downtown LA zusammenführt. In dieser Folge des WELTKUNST-Podcasts „Was macht die Kunst?“ spricht er mit Lisa Zeitz über bewegte Bilder als emotionalen und politischen Resonanzraum. Das von ihm als „audiovisual poem“ bezeichnete Projekt bringt frühe Filmklassiker und zeitgenössische Videoarbeiten in einen vielschichtigen Dialog und entfaltet sich über mehrere Stockwerke des historischen Theatergebäudes. Im Gespräch geht es um Film und Videokunst als Spiegel unserer Gegenwart, um die emotionalen und politischen Resonanzen bewegter Bilder – und um die Frage, wie Kunst es vermag, Zweifel, Hoffnung und die Widersprüche unserer Zeit erfahrbar zu machen. Der WELTKUNST-Podcast „Was macht die Kunst?“ wird in Partnerschaft mit Volkswagen Group Culture produziert.