Einmal im Monat fragt WELTKUNST-Chefredakteurin Lisa Zeitz im WELTKUNST-Podcast: Was macht die Kunst?
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Für Kathleen Reinhardt ist 2026 ein besonderes Jahr: Das Georg Kolbe Museum wurde als Museum des Jahres ausgezeichnet, zugleich kuratiert sie den Deutschen Pavillon der Biennale von Venedig. In dieser Folge des WELTKUNST-Podcasts „Was macht die Kunst?“ geht es um das Museum als Ort der Forschung, der Schönheit und des gesellschaftlichen Austauschs, um die Verantwortung kultureller Institutionen und um die Frage, wie Kunst Räume schaffen kann, in denen Widerspruch und Diskussion möglich bleiben. Dabei spricht Reinhardt über ihre Arbeit am Deutschen Pavillon mit Sung Tieu und Henrike Naumann ebenso wie über das Georg Kolbe Museum, seine Geschichte und seine Rolle in der Gegenwart. Der WELTKUNST-Podcast „Was macht die Kunst?“ wird in Partnerschaft mit Volkswagen Group Culture produziert.
In dieser Folge des WELTKUNST-Podcasts „Was macht die Kunst?“ spricht Lisa Zeitz mit der Künstlerin Nadine Schemmann über ihren Weg von der Modeillustration zur freien Kunst und über eine Praxis, in der Material, Erinnerung und körperliche Erfahrung untrennbar miteinander verbunden sind. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen Farbe als Form der Wahrnehmung, das „Denken mit den Händen“ und Arbeiten, die sich zwischen Malerei, Skulptur und Installation entfalten. Schemmann erzählt von ihrer Arbeit mit rohem Leinen, Pigmenten und Chlorbleiche und von der Spannung zwischen Kontrolle und Eigendynamik des Materials. Außerdem spricht sie über ihre aktuellen Installationen in der Berliner St. Matthäus-Kirche und bei der Skulpturen-Triennale in Bingen, wo Wind, Wetter und Zeit zu Mitgestaltern der Werke werden. Ein Gespräch über Vergänglichkeit, Schönheit, Begegnung und die Frage, wie Kunst Räume öffnen kann, für Wahrnehmung, Erinnerung und Austausch. Der WELTKUNST-Podcast „Was macht die Kunst?“ wird in Partnerschaft mit Volkswagen Group Culture produziert.
In dieser Folge des WELTKUNST-Podcasts „Was macht die Kunst?“ spricht Lisa Zeitz mit der Kunsthistorikerin Julia Voss über die Ausstellung „Natur und deutsche Geschichte. Glaube – Biologie – Macht“ im Deutschen Historischen Museum und darüber, wie sich das Verhältnis von Mensch und Natur über Jahrhunderte verändert hat. Im Zentrum des Gesprächs steht Hildegard von Bingen, deren Visionen, Bildwelten und Naturverständnis bis heute nachwirken – zwischen Spiritualität, Ökologie und Popkultur. Ein zentrales Thema ist die Frage, wie historische Bilder und Erzählungen bis heute unser Verhältnis zur Umwelt prägen – von der Kartoffel als preußischem Machtinstrument bis zur Entstehung des Kindergartens und den frühen Umweltbewegungen der 1970er-Jahre. Der WELTKUNST-Podcast „Was macht die Kunst?“ wird in Partnerschaft mit Volkswagen Group Culture.
Mit seinen digitalen Arbeiten hat Beeple die Kunstwelt nachhaltig verändert, nicht zuletzt durch den Verkauf seiner NFT-Serie Everydays: "Everydays (The Frist 5000 Days), 2022". In dieser Folge des WELTKUNST-Podcasts „Was macht die Kunst?“ spricht Lisa Zeitz mit dem Künstler über Technologie als prägende Kraft unserer Gegenwart und darüber, warum Kunst diese Entwicklung stärker reflektieren sollte. Im Gespräch geht es um digitale Bildproduktion, NFTs und künstliche Intelligenz, um neue Formen künstlerischer Praxis und um die Frage, wie sich Wahrnehmung in einer von Algorithmen gesteuerten Welt verändern kann. Beeple beschreibt seine tägliche Arbeitspraxis, spricht über den Einfluss technologischer Umbrüche auf seine Kunst und über Projekte, die digitale, physische und performative Elemente miteinander verbinden. Ein zentrales Beispiel ist seine Installation "Regular Animals, 2022", die derzeit in der Neue Nationalgalerie zu sehen ist: robotische Skulpturen, die Bilder generieren und damit Fragen nach Autorschaft, Stil und Machtstrukturen im digitalen Zeitalter aufwerfen. Der WELTKUNST-Podcast „Was macht die Kunst?“ wird in Partnerschaft mit Volkswagen Group Culture produziert.