Vor allem in Christo und Jeanne-Claudes druckgrafischem Werk nehmen die unrealisierten Projekte einen großen Platz ein. Die Ausstellung zeigt vornehmlich die handwerklich teils aufwendig gestalteten Lithografien und Collage-Grafiken des Paares. Die Werke stammen größtenteils aus dem Bestand der New Yorker Christo and Jeanne-Claude Foundation. Sie geben einen umfassenden Einblick in die unbändige Schaffenskraft und Beharrlichkeit der Künstler*innen, die für die Realisierung ihrer Projekte oft jahrzehntelang gegen technische, rechtliche und administrative Hürden kämpften.
Yves Debraine: „Christo and Jeanne-Claude with Wrapped Telephone and Wrapped Toy Horse“, New York City, 1965