Bewegung und Tanz faszinieren Künstlerinnen und Künstler seit jeher. Kaum ein anderes Ausdrucksmittel steht so sehr für Lebensfreude und Rausch und spiegelt gesellschaftlichen und künstlerischen Wandel. Die Ausstellung spannt den Bogen vom Rokoko bis zur Gegenwart: von der Commedia dell’Arte, Ballett und Spitzentanz über den Ausdruckstanz der Lebensreform und der Goldenen Zwanziger bis zu postmodernen choreografischen Formen. Hans Thomas’ „Kinderreigen“ zählt zu den Ikonen der deutschen Kunstgeschichte, ebenso Oskar Schlemmers „Triadisches Ballett“. Hochkarätige Werke aus den Sammlungen der Wessenberg-Galerie und des Rosgartenmuseums sowie aus bedeutenden öffentlichen und privaten Sammlungen machen den Tanz in der Kunst erlebbar.
Walter Eberhard Loch: „Rote und blaue Tänzerin“, 1930. Privatbesitz