Obwohl Rembrandt zu den meisterforschten Künstlern des 17. Jahrhunderts zählt, bleiben manche Aspekte seines Schaffens im Dunkeln. Das betrifft auch die Zeit um 1632, die sowohl stilistisch, als auch biographisch durch Umbrüche geprägt ist: Rembrandt wechselte von Leiden nach Amsterdam und trat dort in die Werkstatt von Hendrick van Uylenburgh ein, wo eine bedeutende Anzahl von Einzel- und Gruppenporträts entstand und neue Käuferkreise erschlossen wurden. Der Künstler beschäftigte sich mit verschiedenen Gattungen der Malerei und experimentierte dafür mit unterschiedlichen Stilmitteln, welche die Suche nach passenden Ausdrucksformen verdeutlichen. Mit internationalen Leihgaben (u.a. aus Amsterdam, London, Stockholm, Wien) wirft die Ausstellung einen konzentrierten Blick auf Rembrandts Werke aus dem Jahr 1632.
Rembrandt Harmensz van Rijn: „Bildnis eines federschneidenden Mannes“, 1632