Anke Feuchtenberger (* 1963) spielt in ihren Bildwelten mit weiblichen Rollenbildern, verwischt Grenzen und erschafft ambivalente Wesen aus Mensch und Tier. Die Geschichten folgen einer ganz eigenen Logik und entfalten sich wie Gedan ken. Dabei geht es um Themen wie Kindheit, Körper, Mutterschaft und das Aufwachsen in der DDR. Ulli Lust (* 1967) erzählt mit scharfem Blick vom Menschsein in all seinen Facetten. Ihre Arbeiten sind radikal ehrlich, selbstironisch und zutiefst solidarisch. Die Ausstellung zeigt zentrale Werke aus ihren autobiografischen Comicromanen. Sie erzählen von Freiheit und Weiblichkeit, aber auch von Tabus und Scham.
Anke Feuchtenberger: „Wurf“; Ulli Lust: „Schamanninen Totenreich“