Von seinen Zeitgenossen gefeiert, von der Nachwelt nahezu vergessen: Das Werk des früh verstorbenen Malers Philipp Klein (1871 – 1907) wartet darauf, wiederentdeckt zu werden. Der Mannheimer Autodidakt begeisterte schon zu Lebzeiten mit seinem unverkennbaren Gefühl für Licht und Farbe. In seinen atmosphärischen Momentaufnahmen scheint die Welt im flirren- den Wechselspiel von Helligkeit und Bewegung aufzugehen. Gemeinsam mit den Reiss-Engelhorn- Museen Mannheim präsentiert das Landesmuseum Hannover mit rund 100 Werken erstmals eine umfassende Würdigung dieses außergewöhnlichen Künstlers.
Philipp Klein: „Lovis Corinth beim Baden“, 1899; © H. W. Fichter Kunsthandel, Frankfurt am Main