Die Ausstellung verzichtet auf die üblichen Verbotshinweise in Galerie- und Museumsräumen und bittet stattdessen, die Kunstwerke zu berühren oder auszuprobieren. Ob Hüpfburg, Schießbude, Tischtennisplatte oder Videospiel, Humor und Ironie dienen als Strategien, um allzu traditionelle Vorstellungen von Kunst als Teil einer unantastbaren Hochkultur in Frage zu stellen. Ganz konkret werden durch anti-elitäre und institutionskritische Positionen zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland Kunstbetrieb und Kunstmarkt spielerisch auf den Prüfstand gestellt. Das Spielerische dient nicht nur der Unterhaltung, sondern eröffnet neue Zugänge zur Kunst und hinterfragt zugleich Konventionen, Hierarchien und den Kunstbetrieb selbst.
© Benedikt Braun: „Star Shooting“, 2019, Installation Schießbude mit Innenleben