Käthe Kollwitz zählt zu den prägendsten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Mit eindringlicher Bildsprache rückt sie den Menschen ins Zentrum und thematisiert Leid, Verlust und gesellschaftliche Konflikte – geprägt auch durch den Tod von Sohn und Enkel in den Weltkriegen. Die Kunstsammlungen Chemnitz zeigen erstmals seit 1987 eine große Ausstellung mit Druckgrafiken und Zeichnungen (1892 – 1938) aus eigener Sammlung, ergänzt durch Plastiken aus dem Käthe Kollwitz Museum Berlin. Eine Kooperation mit der HGB Leipzig-Fotoklasse von Heidi Specker schlägt den Bogen in die Gegenwart.
Käthe Kollwitz: „Selbstbildnis mit der Hand an der Stirn“, 1910, Kunstsammlungen Chemnitz; Foto: Kunstsammlungen Chemnitz/PUNCTUM/Bertram Kober