Erstmalig rückt Alfred Ehrhardts (1901 – 1984) Filmarbeit in den Fokus einer Ausstellung. Mehr als 60 Filme hat der Fotograf, Dokumentarfilmer und Bauhaus-Schüler realisiert, ein Œuvre, das bislang im Schatten seiner fotografischen Arbeiten stand. Nun zeigt die Stiftung eine Auswahl seiner Filme: Gehäusefilme über Schnecken, Muscheln und Korallen, Studien zur Natur als Formmeisterin, etwa zu Watt-Strukturen, Vulkanlandschaften auf Island, oder Filme über Kunst und Künstler, aber auch kaum gezeigte Produktionen aus der NS-Zeit, begleitet von filmbezogenen Materialien des Archivs. Entdecken Sie einen der produktivsten deutschen Kulturfilmer des 20. Jahrhunderts in einer Breite, wie sie bislang nicht zu sehen war. Filme wie noch nie!
Alfred Ehrhardt bei Dreharbeiten in Schweden, 1951; © Alfred Ehrhardt Stiftung