Die Schau konzentriert den Blick auf drei ebenso markante wie autonome künstlerische Positionen aus Deutschland: Jutta Haeckel (* 1972), Peter Krauskopf (* 1966), Moritz Neuhoff (* 1987). Trotz ihrer gemeinsamen Verortung im Feld der Abstraktion verfolgen sie jeweils eine höchst individuelle Bildsprache, die in dieser Konstellation einen spannungsvollen und vielschichtigen Dialog entfaltet. Die Ausstellung zeigt Werke aus den letzten Jahren sowie der aktuellen Produktion der drei Künstler*innen. Der Glaspalast Augsburg bildet dabei mit seiner markanten Architektur und den lichtdurchfluteten Hallen nicht nur den Rahmen, sondern wird selbst Teil der Ausstellungserfahrung: Als ehemaliges Industriegebäude des frühen 20. Jahrhunderts verbindet er Offenheit mit Struktur, Klarheit mit Geschichte – und schafft eine einzigartige Atmosphäre, in der die vielgestaltigen Positionen abstrakter Malerei in Resonanz mit Raum und Licht treten.
Moritz Neuhoff: „Light emitting line (shift)“, 2024; © VG Bild-Kunst 2026