13.09.2016 Christiane Meinte

Berlin Art Week: Filme, Party und Eröffnungen

Heute beginnt offiziell die Berlin Art Week. Man trifft sich in ausgezeichneten Projekträumen und später im schönsten Kino der Stadt.

Die Kräfte bündeln, die Stadt feiern, Berlins Kultur für alle sichtbar machen – die Berlin Art Week will vieles auf einmal. Wenn das Festival am heutigen Dienstag beginnt, kann sich nun jeder ein Bild davon machen, ob und wie es den Institutionen, Galerien und Messen gelingt, das Beste zu zeigen.

Los geht es heute mit der Eröffnung jener acht Projekträume, die dieses Jahr als besonders spannende und innovative Adressen ausgezeichnet werden. Darunter A Trans (Schlegelstraße 6), Apartment Project (Herzbergstraße 13), Zwitschermaschine (Potsdamer Straße 161) und Neue Berliner Räume (Wolliner Straße 50). Alle Ausstellungen starten um 19 Uhr. Bis um 22 Uhr sollte man die Tour bewältigt haben, denn um 22 Uhr lädt die Art Week zur „Public Party“ in das Kino International. Jeder ist willkommen, es gibt Musik von diversen DJs. Davor zeigt die Sammlung Haubrok britische Künstlerfilme. Wem das gefällt, der kann am Mittwoch um 11 Uhr wiederkommen zur Premiere von „Artist Films at Kino International“ – ein ganzer langer Tag für Produktionen aus der anspruchsvollen Nische.

Zwei Preisträger und Einblick in eine Privatsammler

Am Mittwoch, den 14. September, starten dann auch mehrere große Events. Die 9. Berlin Biennale feiert ihr Finale, der Sammler Thomas Olbricht eröffnet seine Schau „My Abstract World“, in der Schering Stiftung zeigt Ivonne Roeb ihre Mischwesen aus der Pflanzen-, Tier- und Mineralienwelt. Im Neuen Berliner Kunstverein widmet sich der türkische Künstler Halil Altindere dem Thema Migranten. Der Hamburger Bahnhof wie auch die Berlinische Galerie zeigen mit Anne Imhof (Preis der Nationalgalerie) respektive Andreas Greiner (Gasag-Kunstpreis) zwei junge Künstler, deren Arbeiten den gewohnten Rahmen von Bild, Skulptur oder Video sprengen.

Berlin Art Week, 13. bis 18. September, berlinartweek.de