Auktionen

Antiker Chous mit wettenden Affen bei Gorny & Mosch

Zahlreiche Bilder griechischer Vasen zeigen Hähne in angriffslustigen Posen und zeugen von der früh etablierten Praxis, die Vögel für Kämpfe abzurichten, auf deren Ausgang gewettet werden konnte. Ein außergewöhnliches Beispiel für die Darstellung einer solchen Wette bietet Gorny & Mosch, München, in der Antikenauktion am 12. Juli: Auf einem apulischen Chous (350 – 330 v. Chr., H. 16,9 cm, Taxe 18.000 Euro) wetten zwei Affen auf zwei Hähne, die zum Kampf bereitstehen. Für die in der sogenannten Gnathiatechnik dekorierte Kanne, bei der die Figuren mit bunten Farben direkt auf den schwarzen Firnis gemalt werden, wurde ein perfekt zum Motiv passendes Gefäß gewählt, denn der Chous war ursprünglich als Maß für die Teilnehmer eines Wetttrinkens bestimmt.

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Alte Meister in London

In Unschuld getaucht

Christie’s und Sotheby’s locken bei den Londoner Altmeister-Auktionen mit ruhenden Schönheiten und majestätischer Architektur

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Jahresübersicht

Druckgrafik

Namhafte Sammlungen blieben zwar aus, dennoch gab es trotz Pandemie und wirtschaftlichen Turbulenzen im letzten Jahr enorm viele Rekordzuschläge bei den Altmeistergrafiken

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Fotografien von Dora Maar

Die Herrin der Blicke

Dora Maar, Geliebte und Modell Pablo Picassos, war eine bedeutende Fotografin. Das Pariser Auktionshaus Artcurial präsentiert ihr Werk nun erstmals eigenständig in einer Auktion

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Auktion bei Kornfeld

Verklärende Geschichten

Ein umfangreiches Chagall-Konvolut trifft im Berner Auktionshaus Kornfeld auf Werke von Otto Dix und Francisco de Goya

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Auktionen

„Eid Mar“-Aureus erzielt über 2 Millionen Franken in Zürich

Vom „Eid-Mar“-Aureus sind weltweit nur drei Exemplare bekannt. Nun wechselte eines davon, das die vergangenen zehn Jahre im British Museum ausgestellt war, für 2,2 Millionen Franken bei NAC in Zürich seinen Besitzer – und überstieg so den Schätzpreis von 750.000 Franken fast um ein Dreifaches. Die Goldmünze gehört zu den bedeutendsten historischen Artefakten der Antike. Brutus ließ sie prägen, um das Attentat auf Cäsar in den Iden des März im Jahr 44 vor Christus zu feiern. Der Dolch und der Pileus in Kombination mit dem Datum „Eid-Mar“ sind eine sehr deutliche Anspielung auf den Mord an Cäsar. Das Loch am oberen Rand des Aureus lässt vermuten, dass dieser sogar von einem Zeitgenossen der Cäsarmörder getragen worden ist. 

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