Auktionen

Hassfurther stark mit Neuer Sachlichkeit

Bei Hassfurther gab die Frühlingsauktion Anlass zu bester Stimmung, als Rudolf Wackers „Der Maler. Selbstbildnis“ ein bemerkenswertes Ergebnis im Markt für Kunst der Neuen Sachlichkeit markierte. 

Von Jan Bykowski
30.05.2017

Bei Hassfurther gab die Frühlingsauktion Anlass zu bester Stimmung, als Rudolf Wackers „Der Maler. Selbstbildnis“ den Auktionsrekord für ein Gemälde des Österreichers deutlich nach oben setzte: 450.000 Euro waren geboten, als das auf 150.000 Euro geschätzte Werk von 1924 weitergereicht wurde und ein bemerkenswertes Ergebnis im Markt für Kunst der Neuen Sachlichkeit markierte. Auch die Kriegsansicht „Stellung  im Gebirge“, die Herbert Boeckel 1916 in trügerisch harmonischer Weise komponierte, wurde mit 14.000 Euro Zuschlag deutlich über der Erwartung von 8000 Euro verkauft. Mit dem „Tiroler Dorfg / Auracher Kirchl“ und „Kitzbüheler Ski“ sind zwei Werke des sonst im Hause hoch gehandelten Alfons Walde nach der Auktion noch im Nachverkauf zu haben.

Service

Abbildung

Rudolf Wacker (1893-1939), „Der Maler. Selbstbildnis“, Öl/Lwd., 1924, 85,5×50 cm (Foto: Hassfurther, Wien)

Zur Startseite