13.04.2017 Susanne Lux

Acht Arme gegen den Büffeldämon

Der Kampf Gut gegen Böse spielt sich in der Auktion bei Zeller vom 20. bis 22. April in den Darstellungen der Asiatika ab. 

Sie symbolisiert im Hinduismus den Sieg des Guten über das Böse: Die achtarmige Durga wird als eine Frau dargestellt, die Waffen in ihren acht Händen trägt. Eine Darstellung einer solchen Durga, die im Begriff ist, den Büffeldämon Mahisamardini zu töten, bietet nun Zeller in Lindau am Bodensee in seiner kommenden Auktion an. Der Löwe Vahana hat sich in das Knie des Dämons verbissen. Mindestens 60.000 Euro erwartet das Auktionshaus für die 69 cm hohe Stele aus britischem Privatbesitz, die im 13. Jahrhundert in Nordostindien geschaffen wurde. Aus der gleichen Sammlung stammt auch eine Stele aus dem 12. Jahrhundert mit stehendem Vishnu, der von den Göttinnen Lakshmi und Sarasvati flankiert wird. Der Limitpreis dafür beträgt 28.000 Euro.

Unter den Möbeln sticht skandinavisches Design hervor: die dreiteilige Sitzgarnitur „Elisabeth“, die in den 1960er-Jah- ren nach einem Entwurf von Ib Kofod-Larsen ausgeführt wurde. Das Ensemble in Palisander und Leder besteht aus einer Sitzbank und zwei Armlehnsesseln, die zum Limit von 8000 Euro und je 4000 Euro angeboten werden.

Service

Abbildung:

Durga-Stele, Basalt, Nordostindien, 13. Jahrhundert (Foto: Michael Zeller, Lindau)

Auktion

Zeller, Lindau
20. bis 22. April

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Dieser Beitrag erschien in

WELTKUNST Nr. 127/2017