Wie viele Dinge habe ich? Wie viele brauche ich wirklich? Konsum prägt unseren Alltag ebenso wie unser Selbstbild. Mit Dingen zeigen wir, wer wir sind und wer wir sein wollen. Mit 500 Objekten aus mehr als 700 Jahren erzählt die Ausstellung davon wie sich Bedürfnisse, Besitz und Konsumgewohnheiten verändert haben. Alltagsgegenstände, Möbel, Kleidung, Geschirr, Technik, Luxusobjekte und Massenprodukte stehen für Mangel und Überfluss, Status und Teilhabe, Nutzen und Begehren. Sie zeigen, wie neue Materialien, globaler Handel, industrielle Massenproduktion und gesellschaftlicher Wandel den Umgang mit Dingen geprägt haben. Was früher Luxus war, ist heute oft selbstverständlich. Was einst repariert wurde, wird heute schneller ersetzt.
Plateau-Sandalen, 1970er-Jahre; © MKK, Foto: Jürgen Spieler