Nach dem Hackerangriff auf die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ermittelt nun eine Sonderkommission. Vor einigen Jahren sorgte schon ein spektakulärer Kunstdiebstahl für Schlagzeilen
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20.02.2026
Nach dem Cyberangriff auf die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in diesem Januar hat das Landeskriminalamt Sachsen (LKA) eine Sonderkommission gegründet. Diese führe auch die Ermittlungen unter Sachleitung der Generalstaatsanwaltschaft Dresden, wie die Ermittlungsbehörde mitteilte. Weitergehende Angaben machte die Generalstaatsanwaltschaft nicht.
Am 21. Januar waren die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) Opfer eines Cyberangriffs geworden. Betroffen waren den damaligen Angaben zufolge weite Teile der digitalen Infrastruktur, der Onlineshop und der Besucherservice, nicht jedoch das Sicherheitssystem. Spektakulärer Juwelendiebstahl im Grünen Gewölbe
Vor mehr als sechs Jahren hatte ein spektakulärer Einbruch in das berühmte Schatzkammermuseum für Aufsehen gesorgt. Am 25. November 2019 erbeuteten die Täter 21 Schmuckstücke aus Diamanten und Brillanten und verursachten zudem mehr als eine Million Euro Schaden. Ein Teil der Beute fehlt noch immer. Fünf Männer aus der bekannten arabischstämmigen Berliner Großfamilie wurden im Mai 2023 zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt.
Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sind ein Verbund von 15 Museen. Dazu gehören unter anderem die Gemäldegalerie Alte Meister im Zwinger sowie die Galerie Neue Meister im Albertinum und das Grüne Gewölbe im Dresdner Residenzschloss. (dpa)