05.10.2017 Stefan Weixler

Böse Menschen haben keine Lieder …

Hassfurther ruft am 23. Oktober in Wien einen besonderen Einblick in die Gesellschaft der Donaumetropole der 1860er-Jahre mit illustren Gästen auf

Wir waren die glücklichsten Menschen in ganz Deutschland, ja, auf der ganzen Welt. Und es waren nicht die Schubertschen Lieder allein, denen wir’s verdankten, es waren die herrlichen, bescheidenen, warmherzigen Menschen, die beisammen waren!“, schrieb Moritz von Schwind 1865 an Henriette von Spaun. Kurz zuvor war ihr Onkel Josef von Spaun gestorben, der seinerzeit einige solcher „Schubertiaden“ organisiert hatte. Ende Oktober versteigert Hassfurther in Wien bei 50.000 Euro Schwinds unvollendetes Ölgemälde „Ein Schubertabend bei Josef von Spaun“, eine Einlieferung des Wiener Schubertbundes. Dargestellt sind „Schubert am Klavier, der alte Vogl singend und die damalige Gesellschaft, Männlein und Weiblein, drum herum“, so der Maler. Doch eine Person fehlt – für Schubert zweifellos die wichtigste … 

Die ausführliche Vorbericht erschien in KUNST UND AUKTIONEN Nr. 16/2017