Die Schönheit liegt in der Einfachheit – und in der groß gemusterten Stofftapete. Henri Matisse malte „La Chaise lorraine“ mit einem Teller Pfirsichen im Jahr 1919. Ein Bietergefecht in der New Yorker Abendauktion bei Sotheby’s trieb den Preis weit über die geschätzten 25 Millionen Dollar – der Hammer fiel schließlich bei 41,5 Millionen Dollar.
Carla Accardi, 1924 in Sizilien geboren, 2014 in Rom gestorben, schuf das doppelseitige Gemälde „Fonda notte“ (side a.)/„Pieno giorno“ (side b.) 1986 in Form eines Paravents. Das Wiener Dorotheum versteigerte das Werk für 400.000 Euro – das Zehnfache der Taxe. Ein Höchstpreis für die abstrakte Künstlerin.
Rekord für Constantin Brancusi! Die vergoldete Bronze „Danaïde“ (um 1913) kam als Teil der Sammlung des legendären New Yorker Verlegers S. I. Newhouse bei Christie’s im Rockefeller Center zur Auktion und erzielte einen Rekordpreis von 93 Millionen Dollar. In Berlin läuft die große Brancusi-Schau noch bis 9. August in der Neuen Nationalgalerie.