Daphne Wrights (* 1963) nahezu lebensgroßen Skulpturen kreisen um Vergänglichkeit, Zerbrechlichkeit sowie Lebensphasen zwischen Kindheit, Erwachsensein, Leben und Tod. Fragile Materialien wie ungebrannter Ton, Gips und Kunstharzprodukte sowie die vorherrschenden Weißtöne verleihen den Arbeiten eine stille, melancholische Präsenz. Die Ausstellung zeigt Werke aus allen Phasen ihres Œuvres. Die Bildhauerin nutzt scheinbar gegensätzliche Methoden wie Modellierung und Abgüsse nach lebenden und toten Wesen nebeneinander und schafft auch dadurch in jedem einzelnen Werk einen unterschiedlichen Wirkungsgrad. Begleitend erschien eine zweisprachige Publikation (Deutsch/ Englisch) im Hirmer Verlag.
Wolfgang Wagner-Kutschker
»Senza titolo ma molto sentimento«
1.11.2026 – 14.2.2027
Jónína Mjöll Þormóðsdóttir. »Náttúran«
1.11.2026 – 14.2.2027. Kabinettausstellung