Seit jeher ist der Kosmos eine mächtige Projektionsfläche für Sehnsüchte und Utopien – angesichts globaler Krisen schafft er Raum für Visionen alternativer Existenz. Apokalyptisches Erwachen und exzentrischer Grenzverlust werden mit rund 100 Werken von der Moderne bis zur Gegenwart beleuchtet – u. a. mit Max Ernst, El Lissitzky, Katharina Sieverding und Emma Talbot. Der Blick in den Weltraum offenbart kosmische Träume und wird zu einer Reflexion über unsere Gegenwart und Zukunft.
John Wood und Paul Harrison: Filmstill aus “Bored Astronauts on the Moon", 2011, Einkanal-Video, 20 min; © Courtesy of the artists