Kunstkammern kamen in den Herrschaftshäusern der Renaissance auf, um die Erkenntnisse ihrer Zeit und die Wunder der Welt dicht gedrängt zu präsentierten. Die Kunstkammer Pohl-Goldschmidt bewahrt seit Generationen Objekte höchster künstlerischer und materieller Qualität. Es handelt sich vornehmlich um wissenschaftliche mathematische Schätze der Renaissance wie Armillarsphären und Globen, Astrolabien, Sonnenuhren, Mathematische Kompendien, herausragende Tischuhren und wunderschöne Kunstkammerstücke, geschaffen von den renommiertesten Herstellern ihrer Zeit. Bis heute zeigen sie ihre faszinierende Verbindung von Luxusgut und wissenschaftlicher Errungenschaft und werden ab dem 13. Juni 2026 im Arithmeum zum ersten Mal öffentlich gezeigt.
Christoph Schissler: »Himmelsglobus mit Sonnenuhr«, Augsburg, 1597, Messing vergoldet, Holz, div. Materialien, Sammlung Pohl-Goldschmidt; © Arithmeum, Bonn