Große Sammlungen fuhren die New Yorker Auktionshäuser für die Frühjahrsversteigerungen auf – mit Erfolg. Rekorde purzelten, unter anderem mit Unterstützung einer bekannten Schauspielerin
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20.05.2026
Werke des US-Künstlers Jackson Pollock (1912–1956) und des rumänischen Bildhauers Constantin Brancusi (1876-1957) sind bei den traditionellen New Yorker Frühjahrsauktionen für Rekordsummen im dreistelligen Millionenbereich versteigert worden. Das Bild „Number 7A“ von Pollock brachte rund 181 Millionen Dollar (etwa 155 Millionen Euro) ein und die Skulptur „Danaïde“ von Brancusi rund 108 Millionen Dollar, wie das Auktionshaus Christie’s mitteilte.
Wer die Werke aus der Sammlung des 2017 gestorbenen Verlegers S. I. Newhouse jeweils erwarb, wurde nicht mitgeteilt. Insgesamt versteigerte Christie’s alleine bei der Veranstaltung in der Nacht zum Dienstag Kunst im Wert von mehr als einer Milliarde Dollar. Rivale Sotheby’s hatte in der vergangenen Woche bereits Kunst im Wert von mehreren hundert Millionen Dollar versteigert.
Christie’s hatte vorab mit der Schauspielerin Nicole Kidman für die Brancusi-Skulptur geworben. In der Neuen Nationalgalerie in Berlin läuft derzeit eine Ausstellung mit Stücken von Brancusi – die erste umfassende Ausstellung zum Werk des Bildhauers in Deutschland seit einem halben Jahrhundert. (dpa)