Am 26. April 1986 erschütterte der Reaktorunfall von Tschernobyl die Welt. Eine aus Reaktor 4 in die Atmosphäre hinausgeschleuderte radioaktive Wolke zog über ganz Europa hinweg. Mit besonderem Augenmerk auf die Natur in der Sperrzone, die sich den von Menschen verlassenen Ort seither zurückerobert, durchstreiften immer wieder Künstlerinnen und Künstler das Gebiet. Zu sehen sind auch seltene Innenansichten des Reaktors 4.Zudem wird die brisante Frage nach zukünftigen Endlagern gestellt. Ob die Region um Ulm für ein solches ausgewählt werden könnte, wird derzeit von Expert*innen untersucht; eine Entscheidung wird 2050 erwartet. „Tschernobyl“ zeigt Werke von Maxim Dondyuk, Victoria Ivleva, Anna Jermolaewa, Volker Kreidler und Pierpaolo Mittica, Marcel Rickli und Andreas Thaler.
Maxim Dondyuk: „Chornobyl Archive“, hier ein in der Sperrzone geborgenes Familienfoto