Die Bildhauerin Louise Stomps (1900 – 1988) führte ein kompromisslos eigenständiges Leben als Künstlerin. Ihr Werk kreist um existenzielle Erfahrungen wie Liebe, Trauer, Hoffnung und Verlust. Ausgehend von der klassischen Moderne entwickelte sie eine Formensprache, die sich behutsam von der Figur löste – der Mensch blieb aber auch in ihren zunehmend abstrakten Arbeiten stets zentraler Bezugspunkt. Mit rund 45 Skulpturen und 30 Arbeiten auf Papier lädt das Kollwitz Museum Köln nun dazu ein, Stomps Leben und Schaffen neu zu entdecken.
Louise Stomps in ihrem Atelier bei der Arbeit am „Sitzenden“, Berlin 1946/47, Foto: Elsa Thiemann; Repro: Berlinische Galerie, © Margot Schmidt, Hamburg