In der Ausstellung steht zum ersten Mal die intensive Lebens- und Schaffenszeit der letzten Jahre Lehmbrucks (1914 – 1919) im Fokus, die er in Berlin und Zürich verbrachte. Geprägt von den Auswirkungen des Ersten Weltkriegs, beschäftigte er sich mit den existentiellen Fragen des Menschseins. Lehmbrucks Werke zeugen von Verzweiflung, aber auch von Mitgefühl und berühren heute, in Zeiten, die ebenfalls von Zerstörung Krieg und Flucht geprägt sind, auf besondere Weise. Mit einer Intervention der Künstlerin Gintarė Sokelytė (*1986).
Wilhelm Lehmbruck: „Mutter und Kind“, 1918, Steinguss, 53,2 x 38 x 18 cm, Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale); Foto: Punctum/Bertram Kober