Großformatig, farbenfroh und spielerisch – die Arbeiten von Clémence van Lunen (* 1959) verbreiten beim Betrachten eine „kribbelige Unruhe“. Ihre Skulpturen beeindrucken durch ihre Monumentalität, eine geknetete, lebendige Oberfläche und eine gewisse humorvolle Rätselhaftigkeit. Aus Keramik formt sie große Wer ke von scheinbar simplen Dingen wie Vögeln, Blumen, Landschaften oder faltenreichen Vorhängen. Und obwohl sie raumgreifende Volu men jenseits von Gefäßformen schafft, behalten diese den spielerischen Charakter einer Skizze. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem belgischen Museum Keramis – Centre de la Céramique in La Louvière.
Clémence van Lunen: „Waterfall“, 2011, glasiertes Steinzeug, Privatsammlung; VG Bild-Kunst, Bonn 2026