Zwischen dokumentarischer und inszenierter Fotografie, Malerei und Collage bewegt sich das kreative Spektrum Renate Olbrichs (* 1941). Eine repräsentative Werkauswahl der in Krefeld lebenden Künstlerin zeigt das Museum in den Ausstellungsräumen im Schloss. Olbrichs großformatige Handabzüge, mit der Technik der Farbsolarisation geschaffen, sind allesamt Unikate, die sich durch intensive Farbigkeit und plastischen Formenreichtum auszeichnen. Erweiterte Möglichkeiten erlauben die verspielten Plastiken der Künstlerin und ihre Collagen, in denen fotografische Schnipsel auf spontane Malerei treffen: ein dynamisch-surrealer Reigen voller magischer Momente entfaltet sich.
Renate Olbrich: „Sayonara“, 2007; © Renate Olbrich