Die Welt der Arbeit ist im Umbruch. Vertraute Berufsbilder verändern sich in rasantem Tempo. Eine vergleichbare Dynamik erlebte die Gesellschaft vor 100 Jahren, als technologische Innovationen und soziale Verschiebungen tiefgreifende Veränderungen mit sich brachten. Die Ausstellung zeigt erstmals, wie Künstlerinnen und Künstler der Moderne von Otto Dix bis Hannah Höch auf die neuen Herausforderungen reagierten, soziale Ungerechtigkeiten anprangerten und Visionen einer zukünftigen Gesellschaft entwarfen – und wie überraschend aktuell viele dieser Fragen bis heute geblieben sind.
Conrad Felixmüller: „Kind vor Hochofen“, 1927, Foto: LVR-Landesmuseum Bonn, Jürgen Vogel, © VG Bild-Kunst 2025