03.07.2021 - 24.10.2021 Ausstellung

Man Ray: Magier auf Papier …und der Zauber der Dinge

Der in den USA geborene und in Paris gestorbene Fotograf, Maler und Objektkünstler zählt zu den bedeutenden Vertretern des Dadaismus und Surrealismus und gilt als avantgardistischer Impulsgeber für die moderne Fotografie und Filmgeschichte. In der Ausstellung wird ein besonderer Fokus auf Rays Rayographie gelegt: Ende 1921/Anfang 1922 begann er mit Fotogrammen zu experimentieren. Christian Schad entwickelte fast zeitgleich, 1919, die so genannten „Schadographien“. Beide Künstler legten - unabhängig voneinander - Gegenstände auf Fotopapier und setzten sie verschiedenen Lichtquellen aus. Die verschwommenen Konturen dieser „Fotos ohne Kamera“ fanden bei den Dadaisten und Surrealisten großen Anklang. Der Dichter Jean Cocteau bezeichnete Man Ray auch als „Poeten der Dunkelkammer“.

Abb.: Man Ray, Le Violon d‘Ingres, 1924/71, Sammlung Ahlers Collection, © Man Ray Trust, Paris/VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Foto: ahlers collection

Veranstaltungsdetails

Museen der Stadt Aschaffenburg / Kunsthalle Jesuitenkirche

Pfaffengasse 26, 63739 Aschaffenburg, Deutschland

Tel 06021 3867466
kunsthalle-jesuitenkirche@aschaffenburg.de
www.museen-aschaffenburg.de