Eine Reise um die Welt

Heute beginnen wir mit einer Reise um die Welt. Wir besuchen das Museum Rietberg, das eine Ansammlung schöner Villen in einem herrlichen Park ist, die seit 2007 durch einen gläsernen, grünblauen Eingangspavillon („Smaragd“ genannt) verbunden sind. 

 

Das Museum hat sich den außereuropäischen Kulturen verschrieben. Einen wichtigen Grundstock für die Kollektion legte der deutsch-schweizerische Bankier Eduard von der Heydt, der in den 1920er-Jahren begann, »primitive Kunst« zu sammeln. Vor allem die afrikanischen Plastiken und Masken, etwa aus Mali, der Elfenbeinküste und Benin sind von höchster Qualität. Ein Tipp für den Sommer: Kaufen Sie im Museumscafé einen Picknickkorb, und machen Sie es sich damit im Park gemütlich. Lässt das Wetter es zu, sollte man noch ein wenig auf der Seepromenade spazieren, so wie es die Züricher um 1800 für sich entdeckten. Sie ist noch heute ein beliebter Erholungsraum, auf dem Musiker, Straßenkünstler und Schmuckverkäufer ihr Glück versuchen. Von der Terrasse am Bürkliplatz hat man eine wunderbare Aussicht auf das untere Becken des Zürichsees. 

Das Restaurant LaSalle
Das Restaurant LaSalle

Kulissenwechsel: Von der malerischen Altstadt geht es jetzt in den Nordwesten, in den industriell geprägten Kreis 5. Hier hat sich auf dem Gelände einer umgebauten Brauerei, dem Löwenbräu-Areal, die Gegenwartskunst angesiedelt. Neben dem Migros Museum und der Kunsthalle Zürich mit ihrem exzellenten Ausstellungs­programm finden sich hier auch renommierte Galerien wie Hauser & Wirth oder Eva Presenhuber. Nirgend­ wo sonst in Europa kann man zeitgenössische Kunst einer solchen Dichte be­ staunen. Für einen Imbiss zwischendurch empfiehlt sich die Markthalle in den Viaduktbögen.

In unmittelbarer Nach­ barschaft hat noch eine andere Kunstgattung Quartier bezogen: Das Schauspielhaus Zürich betreibt in der Schiffbauhalle drei Theaterbühnen. Und kuli­narisch bekommen die Besucher auch etwas gebo­ten. Das in Form eines Glaskubus in die Halle gebaute Restaurant LaSalle besticht durch sein industrielles Ambiente und seine vorwie­gend französischen und ita­lienischen Gerichte.

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