10.10.2019 WELTKUNST Redaktion

Die neue WELTKUNST München ist da

In unserer WELTKUNST-Sonderausgabe München folgen wir den Spuren des fatalen Künstlerpaares Marianne von Werefkin und Alexej von Jawlensky und besuchen die Klasse von Gregor Hildebrandt

Ein Hauptwerk des Münchner Expressionismus: Alexej von Jawlensky malte 1909 das »Bildnis des Tänzers Alexander Sacharoff«, zu sehen im Lenbachhaus
Ein Hauptwerk des Münchner Expressionismus: Alexej von Jawlensky malte 1909 das »Bildnis des Tänzers Alexander Sacharoff«, zu sehen im Lenbachhaus

Unser Coverkünstler, der Illustrator Christoph Niemann, hat aus dem »Bildnis des Tänzers Alexander Sacharoff« eine androgyne Bayerin am Biertisch gemacht. Das originale Porträt des Bühnenkünstlers, 1909 von Alexej von Jawlensky gemalt, ist ab 22. Oktober im Münchner Lenbachhaus zu sehen. Dort bringt eine große Schau das fatale Künstlerpaar Marianne von Werefkin und Alexej von Jawlensky wieder zusammen – der Autor Ulrich Clewing begab sich auf die Spuren dieser beiden farb- und lebensintensiven Antreiber der Moderne.

Blick vom Säulengang in den mittleren Salon beim Kunsthandel Röbbig (Foto: Margarita Platis/Röbbig München)
Blick vom Säulengang in den mittleren Salon beim Kunsthandel Röbbig (Foto: Margarita Platis/Röbbig München)

München ist eine Stadt des Kunsthandels, und Röbbig gehört zu den ersten Adressen. Frühe Porzellane und Pariser Luxusmöbel haben das Unternehmen groß gemacht. In ihrem neuen Domizil bereiten die beiden Firmenchefs der höfischen Welt eine flamboyante Bühne.

Außerdem porträtierte die Fotografin Monika Höfler die Klasse Gregor Hildebrandt und ihren charismatischen Professor, der dort einer neuen Künstlergeneration auf unkonventionelle Weise den Weg bereitet.