28.08.2019 Simone Sondermann

Die neue WELTKUNST ist da

In der Septemberausgabe der WELTKUNST folgen wir den Spuren des Malers James Tissot und reisen in die Kunststadt Baden-Baden

James Tissot war ein heißblütiger Revolutionär und stieg zum erfolgreichen Malerchronisten der High Society auf. Sein widersprüchliches Leben und Werk zwischen Mode und Melancholie, das ab Oktober in einer großen Ausstellung San Francisco entfaltet wird, gibt noch immer Rätsel auf. Daniel Schreiber begab sich auf Spurensuche in einem Schloss an der Loue.

James Tissot, Der Ball an Bord, 1874 (Copyright: Tate London)
James Tissot, Der Ball an Bord, 1874 (Copyright: Tate London)

In unserer Reihe „Drei Tage in“ geht es diesmal in die alte Kur- und Kasinostadt Baden-Baden, die jüngst von der New York Times als hipper Kunstort wiederentdeckt wurde. Zusammen mit dem großen Bruder Karlsruhe und der kleinen Schwester erwartet die Reisenden eine dichte Kulturregion mit Höhepunkten vom Barock bis zur Gegenwart.

Außerdem waren wir im Digitalisierungslabor der Uni Heidelberg, wo das gewaltige Archiv der WELTKUNST online zugänglich gemacht wird. Ab 1. September sind die frühen Ausgaben der WELTKUNST frei im Internet abrufbar – eine unschätzbare Quelle vor allem für die Provenienzforschung der Weimarer Republik und der NS-Zeit.

Baden-Badens Flaniermeile, die Lichtentaler Allee, ist ein einzigartiges Naturdenkmal (Copyright: Baden-Baden Kur & Tourismus GmbH)
Baden-Badens Flaniermeile, die Lichtentaler Allee, ist ein einzigartiges Naturdenkmal (Copyright: Baden-Baden Kur & Tourismus GmbH)